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Der medien- und kommunikationspädagogische Zertifikatskurs vermittelt die notwendigen Kompetenzen, um den Herausforderungen der Mediengesellschaft besser gewachsen zu sein. Er richtet sich an alle, die an der Auseinandersetzung mit Medien interessiert sind und in ihren Berufsfeldern mit den Chancen und Risiken des Lebens in der Medienwelt konfrontiert sind. [mehr]
weitere TermineZielgruppe: Kinder ab 4 Jahren
Teilnehmerzahl: abhängig von der Anzahl der Betreuer und der Größe des Raumes
Dauer: ca. 90 Minuten
Benötigte Materialien für die Maske und Tierkarten
Vorbereitung
Die Umrisse der Pantherschablone werden auf den schwarzen Karton übertragen. Falls kein Kartenspiel mit Tierbildern oder Memory-Karten mit Tiermotiven vorhanden sind, sollte man selbst eine Kopiervorlage mit Tierabbildungen erstellen. Die Tiere sind so zu wählen, dass sie relativ leicht von einem Kind imitiert werden können: Frosch, Huhn, Elefant, Storch, Schlange, Känguruh, Pferd, Fisch, Hase, Affe, Krokodil u.s.w. Umrisse von Tieren finden sich sonst auch im Internet (z.B. bei www.kidsweb.de).
Dieses Blatt dient als Kopiervorlage zur Vervielfältigung der Spielkarten. Jedes Kind erhält zum Schluss ein Blatt (am besten etwas festeres, noch kopierfähiges Papier nehmen) mit den bekannten Motiven, die es zu Hause ausmalen und zu Spielkarten ausschneiden kann. Die vier leeren Felder können die Kinder zu Hause mit eigenen Tiermotiven füllen. Für die Schnurbarthaare kann man schwarze Strohhalme oder schwarzes Kartonpapier entsprechend zurechtschneiden.
Einstieg
Zur Auflockerung der anfangs oft gespannten Atmosphäre auf beiden Seiten empfiehlt es sich, auch hier zunächst über den Titel zu sprechen. Wer hat schon einmal einen Panther gesehen? Was wissen die Kinder darüber? Wer war schon einmal im Zoo? Was verbinden die Kinder mit dem Begriff „Paradies“? Die Kinder denken hier eher an ein Spielzeugparadies oder Ähnliches, was durchaus altersgerecht ist und nicht unnötig mit dem religiösen Begriff vom „Paradies“ überfrachtet werden sollte!
Falls die Kinder sich noch nicht so gut oder gar nicht kennen, könnte eine Pantherfigur, die jedes Kind, nachdem es sich vorgestellt hat, einem anderen der im Kreis sitzenden Kinder zuwirft, zusätzliche Dienste tun.
Ablauf
Das Buch wird zusammen betrachtet und vorgelesen. Die Kinder werden sich köstlich amüsieren über den immer anders zusammengesetzten Panther mit seiner Unschuldsmiene.
Bevor es ans Maskenbasteln geht, sollte auf jeden Fall Zeit sein, die Meinung der Kinder zu dem Buch zu erfragen.
Die Kinder schneiden die schon auf schwarzen Karton vorgezeichneten Panthermasken aus. Für das Ausarbeiten der Augen sollte man Prickelnadeln nehmen. Die grauen Flecken können nach Lust und Laune aufgemalt werden. Zum Schluss werden von den Betreuern die Schnurbarthaare mit einem Tacker angeheftet. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Tacker so angesetzt wird, dass die Tackerklammer mit ihrer geöffneten Seite nach oben zeigt. Die Masken werden auf beiden Seiten mit Löchern versehen, durch die das Hutgummi entsprechend des Kopfumfangs gezogen und geknotet wird.
Wenn alle fertig sind, kann das Panther-Spiel beginnen. Alle setzen sich zu einem Kreis auf dem Boden zusammen. Zunächst setzen alle ihre Masken auf und studieren folgenden Sechszeiler nach der Melodie von „Ein Männlein steht im Walde“ ein:
Ein Panther auf der Lauer
ganz still und stumm.
Er sieht ein neues Opfer
und jagt es rundherum.
Ach, wer mag das Tier nur sein,
das der Panther hat verspeist?
Alle ziehen sich nun ihre Maske in den Nacken, bekommen eine Karte mit einer Tierabbildung und schauen sich diese verdeckt an. Ein Erwachsener beginnt. Er setzt sich seine Panthermaske auf und geht um den Kreis herum, während die Kinder den Sechszeiler sprechen oder singen. Bei dem letzten Vers des Liedes beginnt er, durch Pantomime „sein“ Tier darzustellen. Wenn die Kinder den Namen des Opfers erraten haben, kann die nächste Spielrunde beginnen. Der „Panther“ setzt sich wieder an seinen Platz, und sein rechter Nachbar geht auf die Jagd.
Die Kinder sollten sich vorher genau überlegen, wie sich „ihr“ Tier bewegt, wie viele Beine es hat, ob es fliegen oder sich im Wasser fortbewegen kann. Um Körperteile, wie z.B. Hörner, Schnäbel, Schwänze, Federn u.s.w. pantomimisch darzustellen, sollen die Kinder ihre Hände und Arme zu Hilfe nehmen.
Resümee
Die Kinder hatten an dieser Mischung aus Basteln und Spiel viel Spaß und brannten darauf, es zu Hause mit der mitgegebenen Vorlage mit Eltern und /oder Geschwisterkindern nachzuspielen.
Wenn man mehr Zeit hat und/oder für Kinder im Vorschulalter oder Erstklässler, wäre eine Spielvariante denkbar. Hierbei muss der Name des Tieropfers erfragt werden, und der „Panther“ darf nur mit „Ja“ oder „Nein“ antworten.
Den Bestell-Link mit Borro-Rezension zu diesem Titel finden Sie unten auf dieser Seite.
Bild: Beate Menge Der Panther hat gänzlich andere Vorstellungen vom paradiesischen Leben als alle anderen Tiere.
Als der Panther im Tierparadies ankommt, ist er zunächst hoch erfreut. Die blühende Natur ist einfach überwältigend. Doch schon bald stellt sich heraus, dass dieser friedliche Ort zumindest für den Panther nicht wirklich paradiesisch ist. Seiner Lieb [mehr]
Angelika Rockenbach0 Artikel Ansehen
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