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Wer sind sie, die Helden der Nachhaltigkeit? Was müssen die Figuren in den Geschichten heute tun, um die Welt zu retten? Kann man angesichts der überall herrschenden Unübersichtlichkeit der Verhältnisse überhaupt noch handeln, literarisch oder real? Welche Impulse gibt ein christlicher Schöpfungsglaube? Und kann so ein sachliches und eher abstraktes Thema überhaupt spannend aufbereitet werden und literarisch ankommen? [mehr]
weitere TermineMARC 21 soll in den nächsten Jahren das bisher in Deutschland verwendete MAB2-Format ablösen. Mit beiden Formaten können Katalogisate auf elektronischem Wege transportiert werden, z.B. zwischen dem Borromäusverein und den Büchereien, die beim Borro einkaufen. Für die Ablösung von MAB2 gibt es verschiedene Gründe. Zum einen hat die Praxis der vergangenen Jahre gezeigt, dass das MAB-Format an die Grenzen seiner Entwicklungsmöglichkeiten gekommen ist. Zum anderen stellt es eine Hürde im internationalen Austausch zwischen den Bibliotheken dar, weshalb vor allem die wissenschaftlichen Bibliotheken ein großes Interesse daran haben, zu MARC 21 zu wechseln.
Die Deutsche Nationalbibliothek hat angekündigt, mit der Lieferung von Titelaufnahmen im MARC-Format im vierten Quartal 2008 zu beginnen. Der Borromäusverein plant, ab 2010 Datensätze im MARC-Format zu liefern. Für Details finden vorab Klärungen mit dem Sachausschuss II, dem Sankt Michaelsbund und hausintern statt.
Praktische Konsequenzen wird das für die Katholischen öffentlichen Büchereien nicht haben, denn für eine Übergangszeit werden MAB- und MARC-Daten parallel ausgeliefert werden. Die Umstellung auf MARC21 erfolgt als Anpassung innerhalb der Bibliothekssoftware. Der Borromäusverein steht dazu im Kontakt mit den Software-Herstellern, die am BAFO-Standard beteiligt sind.
Als Vorbereitung auf MARC 21 hat die Library of Congress in Washington inzwischen für die SKB-E (Sachbuchsystematik für Katholische öffentliche Büchereien, erweiterte Fassung von 1997) einen Code vergeben, mit dem sie in MARC21 eindeutig identifiziert werden kann. Dies teilte die Library of Congress (LOC) Anfang September in einer "Technical Notice" mit. Der Code lautet "SKB" - leider nicht SKB-E. Das ist der Haupttitelseite der SKB-E geschuldet, die der LOC als Grundlage diente. Dort steht "Erweiterte Fassung" (SKB-E) nur als kleiner Zusatz zum Sachtitel.
Das MARC-Feld 084 entspricht dem MAB-Feld 700. Dort gibt es nur eine begrenzte Zahl von Indikatoren, so dass nicht alle Systematiken gekennzeichnet werden können. Die SKB-E wird daher im Feld 700 ohne Indikator ("blank") eingetragen. Während beim MAB-Format eine Systematik fest einem Indikator zugeordnet ist (z.B. ASB = 700o) und nur die Systematikstelle eingetragen wird (z.B. 700o Zba), wird in MARC eine Liste mit Systematiken gepflegt, deren Codes im Unterfeld $2 eingetragen werden. Dadurch ist der Zahl der möglichen Einträge keine Grenze gesetzt. Ein Beispiel für SL:
MAB MARC21
700 [blank] SL 0084 ## $a SL $2 skb
700o Zba 0084 ## $a Zba $2 ASB
Im MAB-Format wird die Herkunft der Systematikstelle über einen Indikator angegeben, ohne Indikator ("blank") bleibt sie unklar. In MARC21 wird die Systematikstelle über das Unterfeld $2 zugeordnet. Die Einträge (Codes) werden in einer gesonderten Liste verwaltet.
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