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Vermittelt werden Praxiskonzepte zu den nominierten Titeln des Deutschen Jugendliteraturpreises 2013. Im Rahmen von Workshops zu Bilderbuch, Kinderbuch und Jugendbuch (Sachbücher sind ebenfalls integriert) können kreative Vermittlungsmethoden kennengelernt und erprobt werden. Anmeldeseite [mehr]
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Zielgruppe: Kinder ab 3 Jahren
Teilnehmerzahl: abhängig von der Anzahl der Betreuer und der Größe des Raumes
Dauer: ca. 90 Minuten
Benötigte Materialien
Vorbereitung
Außer des Bereitstellens aller Materialien sind bei dieser Lesespaß - Aktion eigentlich keine Vorarbeiten nötig. Lediglich die Schneckenkörper müssten vorher zurechtgeschnitten, oder ihr Umriss auf Fotokarton übertragen werden, falls man auf die etwas teureren Tortenpappen verzichten möchte.
Einstieg
Falls die Kinder sich nicht kennen sollten, könnte man als Vorstellungsrunde einen aufgeblasenen blauen Luftballon – wie auf dem Titelbild – hin und her stoßen lassen, wobei jedes Kind seinen Namen sagt und vielleicht einen seiner Wünsche nennt.
Das herrlich farbenprächtige Cover lädt geradezu dazu ein, mit den Kindern über die dargestellten Tiere zu sprechen. Was wissen sie darüber? u.s.w. Beim Vorstellen des Titels werden die Kinder gerne darüber mutmaßen, was die Schnecke sich wohl wünschen könnte.
Ablauf
Mit der Einstiegsrunde ist die Neugierde der Kinder für das Bilderbuch geweckt. Beim Betrachten der Bilder sollte man den Kindern ausreichend Zeit geben, die Einzelheiten zu entdecken und zu benennen. Die Kinder haben auch sicher tolle Ideen, was die Schnecke mit ihren sonderbaren Geschenken anfangen könnte. Dadurch, dass man die Kinder immer wieder animiert, stellvertretend für die Tiere zu sprechen, werden sie in das Bilderbuchgeschehen mehr einbezogen und erweitern so die nur mit wenigen Sätzen erzählte Geschichte.
Im zweiten Teil der Lesespaß - Aktion basteln die Kinder sich eigene Superschnecken. An einer Seite werden die beiden Tortenpappen nach innen geknickt, so dass zwei Hälften eines Schneckenhauses entstehen. Diese werden mit kleinen in unterschiedlich zurechtgeschnittenen oder gerissenen Formen aus Geschenkpapierresten beklebt. Auf die fertig beklebten Flächen wird mit einem Edding-Stift vorsichtig, falls einige Ränder der Papierformen nicht so gut kleben, eine Spirale gemalt. Die beiden Schneckenhaushälften werden dann oben und unten (die beiden abgeknickten Ränder werden dazu übereinandergelegt) mit einem Tacker zusammengeheftet. Als Fühler dient die Hälfte eines Pfeifenputzers, der durch zwei in Augenhöhe auf beiden Hälften gebohrte Löcher gezogen wird. Die Enden der Fühler werden verknotet und mit Wackelaugen beklebt, oder man befestigt an ihnen eine Holzperle oder einen Knopf als Augenersatz. Für den fahrbaren Untersatz teilt man einen Schaschlikspieß und bohrt mit der spitzen Seite auf beiden Schneckenhaushälften vorsichtig Löcher fast ganz unten an der Faltstelle, so dass die Räder den nötigen Bodenkontakt haben. Wenn das der Fall ist, kann man die Löcher ein wenig erweitern, damit sich die Räder samt Achsen auch drehen können. Nun heißt es nur noch: Auf die Plätze – Schnecke – los, und ein munteres Schneckenrennen kann beginnen.
Resümee
Die Kinder hatten viel Spaß beim Basteln ihrer Superschnecken und dem anschließenden Schneckenrennen. Es erwies sich als sinnvoll, dass wenigstens zwei Erwachsene bei der Aktion geholfen haben, da v.a. das Anbringen des fahrbaren Untersatzes etwas Zeit und einer ruhigen Hand bedarf.
Den Bestell-Link mit Borro-Rezension zu diesem Titel finden Sie unten auf dieser Seite.
Bild: Beate Menge Die Freunde haben zu Schneckes Geburtstag eine ganz besondere Überraschung vorbereitet.
Schnecke feiert ihren Geburtstag im Wald. Alle haben ihren Spaß: Ente und Frosch planschen im Tümpel, Eichhörnchen hängt kopfüber, Maulwurf balanciert auf einem Ast und Ameise und Biber üben sich im Tauziehen. Nur Schnecke kann nicht mitspielen, weil [mehr]
Lotte Husung