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Literaturkreis

Anregungen, Materialien und mehr zur Gestaltung und Durchführung

Lesen Sie gerne, doch es fehlt Ihnen das Gespräch über das Buch? Ein Literaturgesprächskreis bietet Gelegenheit zum Austausch von Leseerfahrungen und Gedanken, zur Diskussion und Auseinandersetzung mit dem Gelesenen. Literarische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, nur die Freude am Lesen und Austauschen. Haben Sie weitere Anregungen für diese Seite? Schreiben Sie an die Redaktion.

Barbara Gellermann schrieb eine Artikelserie zum Thema Smalltalk in KÖBs. Die Serie erschien in BiblioTheke 1-4.2012

LeseKunst - Zugänge zum Lesen. Es wird praxisnah und konkret an literarischen Texten beschrieben, wie in Gesprächskreisen methodisch gearbeitet werden kann.

pdf zum kostenlosen Download

Smalltalk 1
Smalltalk 2
Smalltalk 3
Smalltalk 4

 

LeseKunst, eine Sonderausgabe der BiblioTheke

Wir reden über Bücher - Sie auch?!

Teil 1

Ein Literaturkreis ist eine Bereicherung

Ersterscheinung in BiblioTheke 3.14.
Neulich in unserer Bibliothek sagt eine Frau zu einer anderen: „Das ist das furchtbarste Buch, das ich in meinem Leben je gelesen habe!“ Antwort: „Waaas?! Das ist doch ein Wahnsinnsbuch.“ Ich schmunzele hinter meiner Ausleihtheke und freue mich auf den nächsten Lesekreis. Bücher, die so kontrovers beurteilt werden, bringen die spannendsten Diskussionen.

Mit wem tauschen Sie sich über das Gelesene aus? Sind Sie in einem Literaturkreis oder gibt es in Ihrer Gemeinde noch keinen? Nein? Dann möchte ich Sie ermutigen, einen eigenen Kreis zu gründen. Es macht so viel Freude, sich mit mehreren Leuten über ein Buch auszutauschen, das alle gelesen haben. weiterlesen

Teil 2

Wie Sie Bücher für Ihren Literaturkreis auswählen

Ersterscheinung in BiblioTheke 1.15
Haben Sie inzwischen einen Literaturkreis in Ihrer Gemeinde gegründet? Wenn nicht, möchte ich Ihnen heute noch einmal Lust und Mut machen. Die spannendste Frage ist immer: Was wollen Sie lesen?

Am besten funktioniert es mit Büchern, von denen Sie selber überzeugt sind. Ausnahmen inbegriffen. Ich hatte vor Jahren auf einer Fortbildung zum ersten Mal von der Schriftstellerin Lily Brett gehört. In kürzester Zeit verschlang ich alle lieferbaren Bücher von ihr und brannte darauf, diese Begeisterung mit meinen Lesefreundinnen zu teilen. Wir lasen den Titel „Chuzpe“, eine witzige Geschichte über einen Vater-Tochter-Konflikt, über ein Restaurant, in dem es Fleischbällchen gibt weiterlesen

Lesen hoch 10

Literatur mit Mehrwert

Das bewährte Literaturpaket wurde wieder mit 10 aktuellen Taschenbüchern gepackt. Die Auswahl umfasst Titel mit unterschiedlichen Themen und Stilen – ein Spiegel der bunten Vielfalt der aktuellen Literatur. 

Zu jedem Titel gibt es eine Arbeitshilfe, die Anregungen für das Gespräch mit den Leser/innen oder in einem Literaturgesprächskreis gibt. 10 Titel, über die sich diskutieren lässt und die vielleicht neue Erkenntnisse, neue Blickwinkel auf sich selbst sowie auf unsere Umgebung und die Gesellschaft ermöglichen. Nehmen Sie Anteil an den Personen in den Romanen, ärgern Sie sich und freuen Sie sich mit Ihnen. Kommen Sie ins Gespräch!

Die Arbeitshilfe beinhaltet außer den Gesprächsimpulsen und Tipps zur Ausleihberatung die bibliothekarischen Daten, die Rezensionen und Hinweise zu gebundenen Ausgaben und Hörbüchern der Titel. Aufkleber helfen Ihnen, die Titel besonders zu präsentieren, im Laufe der Zeit wird Lesen hoch 10 vielleicht zu einem Markenzeichen in Ihrer Bücherei.

Das Angebot wurde entwickelt im Ausschuss Literatur und Medienkompetenz der bv.-Fachkonferenz.

Literatur-Praxis

aus BiblioTheke

Eine Besonderheit, praktisch einsetzbar in vielen Bereichen, ist die Literatur-Praxis. Diese Arbeitshilfe ist Bestandteil des Magazins BiblioTheke.


In Literatur-Praxis wird jeweils ein aktuelles Buch vorgestellt. Dazu werden gezielte Umsetzungsvorschläge erstellt, wie Jugendliche, Kinder oder auch Gesprächskreise mit diesem Buch arbeiten können.

Wo das Leben auf dem Spiel steht

Literaturgesprächskreise zwischen Leselust und Selbstfindung

Seit den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts haben sich in vielen Gemeinden Menschen zusammengefunden, die das Gespräch über gemeinsam gelesene Literatur suchen. Die Zahlen sind beeindruckend, allein im Umfeld der Katholischen öffentlichen Büchereien werden bundesweit über 1100 (Stand 2006) solcher Kreise gezählt.

Als Kirchenmensch ist man es gewöhnt, dass sich neue Ideen nur sehr zögernd verwirklichen lassen. Am Anfang steht ein Gremium, es fasst einen Plan. Danach sucht man Ressourcen, in der Regel Mitarbeiter und Geld, plant einen Event als Start der Aktion und hofft dann, dass der gute Gedanke auch von anderen übernommen und auch nachgedacht wird.

Bei Literaturgesprächskreisen ist die Reihenfolge umgekehrt. Jenseits aller Planung und Struktur zeigt sich eine neue Form intensiver Begegnung auf dem Boden vieler Kirchengemeinden. Es ist eine Idee, die sich selbst eine Realisierung gesucht hat. weiterlesen

weitere Infos

Der Beitrag von Horst Patenge, langjähriger Leiter der Fachstelle in Mainz, erschien in Anzeiger für die Seelsorge 11.2006. Schwerpunkt war seinerzeit die Büchereiarbeit.

 

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