Die goldenen Stadt

Immer wieder erzählt Augustos Vater dem Jungen die Geschichte von der Eroberung Perus durch die Spanier, der verlorenen Kultur der Inkas und deren sagenhaften Goldschätzen. In Augusto wächst der Traum, die verlorene Inkastadt zu Die goldenen Stadt entdecken. Als Heranwachsender leiht er sich Geld, schifft sich nach Südamerika ein und macht sich dort daran, seinen Traum zu verwirklichen. Keine Widrigkeit schreckt ihn ab, weder Geldnot noch Krieg, weder Insekten noch die Regenzeit, unfreundliche Mitmenschen oder seine Malariaerkrankung. Als er auf einer Expedition in den Dschungel eine vielversprechende Stelle findet, baut er dort kurzerhand eine Sägemühle. Über die wirtschaftliche Ausbeutung des Dschungels will er seine Weitersuche finanzieren. Selbst als dieser Plan schief geht, gibt er nicht auf, bis er schließlich fündig wird. Die Autorin Sabine Janesch hat einen sehr überzeugenden Roman um eine historische Persönlichkeit geschrieben, die wie einst Heinrich Schliemann ihren Traum verfolgte und letztlich die Festung Machu Picchu fand. Dass Augusto Berns tatsächlich der Entdecker der letzten Inka-Zuflucht war, steht erst seit gut 10 Jahren fest. Felix von Manteuffel erzählt sehr unterhaltsam, die Länge von insgesamt 11 Stunden wird dadurch kaum spürbar. Insgesamt ist das Hörbuch wegen des interessanten Themas auch schon kleineren Büchereien sehr zu empfehlen.

Leoni Heister

Leoni Heister

rezensiert für den Borromäusverein.

Die goldenen Stadt

Die goldenen Stadt

Sabrina Janesch. Felix Manteuffel liest
Argon (2017)

argon edition
8 CD (ca. 720 Min.)
CD

MedienNr.: 591045
ISBN 978-3-8398-1570-0
9783839815700
ca. 24,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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