Totenweg

Der Mord an der jungen Marit Ott zeichnet auch nach fast 20 Jahren die Leben von Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. Frida fand damals die Leiche ihrer besten Freundin, Haverkorn erlebte bei der Mordermittlung seine größte Niederlage Totenweg als Ermittler. Um die Geschehnisse von damals zu kompensieren, hat Frida inzwischen selbst eine Karriere als Polizistin eingeschlagen und lebt in Hamburg. Als ihr Vater in der Nähe des familieneigenen Bauernhofs niedergeschlagen wird, kehrt sie dahin zurück, wo ihre unbeschwerte Kindheit ein jähes Ende fand, in die Elbmarsch. Haverkorn, der sich nie von dem unaufgeklärten Fall lösen konnte, ermittelt, wer für die schwere Köperverletzung verantwortlich ist. Nachdem er und Frida wieder aufeinandertreffen, wird schnell klar, dass der alte Mord nach wie vor bis in die Gegenwart wirkt. Dies wird auch im Buch immer wieder durch Textstellen deutlich, in denen die Ereignisse der Vergangenheit geschildert werden. Der Leser erhält auf diese Weise einen Einblick in die Geschehnisse von damals, doch die Geschichte entwickelt sich dadurch eher langsam. Dennoch ist es ein spannender und lesenswerter Krimi und als erster Teil einer Krimiserie ein vielversprechender Start.

Hannah Vogel

Hannah Vogel

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Totenweg

Totenweg

Romy Fölck
Lübbe (2018)

410 S.
fest geb.

MedienNr.: 877852
ISBN 978-3-7857-2622-8
9783785726228
ca. 20,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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