Erstlesebuch des Monats Dezember

Finn und Frieda wecken den Winter

Schon ist es Januar und noch keine Schneeflocke in Sicht! Täglich sind die Geschwister Finn und Frieda enttäuscht, wenn sie vor die Tür gehen. Auf die Kraft ihrer Fantasie wollen sie sich nicht verlassen, lieber werden sie mit ihren Finn und Frieda wecken den Winter Freunden aktiv, um den Winter zu erzwingen. Ohne die Klimaerwärmung direkt anzusprechen, macht dieses Kinderbuch den gestörten Gang der Jahreszeiten zu seinem Thema. Die Ideen der Kinder, im Garten eine Winterskulptur oder gar eine Schneekanone zu bauen, sind drollig und gut geeignet für gemeinsames Spielen und Toben an der frischen Luft. Dass der direkte Erfolg ausbleibt, ist nichts, was die jungen Helden erschüttert, genauso wenig wie die Leseanfänger, die sich an dieser Geschichte versuchen werden. - Eine klare Schrift, ein lockeres Layout mit eingestreuten Bildern, viele lebendige Dialoge und so mancher Sprachwitz - der Autor und die Zeichnerin machen es den Kindern leicht, einen Zugang zu dieser Erzählung zu finden. Und die Neugier, ob die Vier in ihrem naiven Eifer etwas bewirken können, wird den Lesefluss in Gang halten.

Dominique Moldehn

Dominique Moldehn

rezensiert für den Borromäusverein.

Finn und Frieda wecken den Winter

Finn und Frieda wecken den Winter

Martin Klein ; Kerstin Meyer
Tulipan Verlag (2019)

Tulipan ABC : B
[48] Seiten : zahlreiche farbige Illustrationen
fest geb.

MedienNr.: 599390
ISBN 978-3-86429-434-1
9783864294341
ca. 8,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 6
Systematik: KE
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