Bücher gegen das Vergessen

Lesetipps für Familien & pädagogische Fachkräfte

Montag, 9. März 2026 von 19:00–20:30 via Zoom

Online-Buchvorstellung

Dr. Jana Mikota von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur stellt eine Auswahl neuer und bewährter Kinder- und Jugendbücher vor, die sich für die Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Rechtsradikalismus im schulischen, bibliothekarischen und familiären Umfeld eignen.

Wenn Antisemitismus beginnt, wieder salonfähig zu werden, müssen Demokratinnen und Demokraten mit Entschiedenheit dagegen vorgehen. Dabei darf es nicht bei leeren Parolen bleiben, sondern bedarf des realen Engagements von Beginn an – in den Familien, in Kita, Schule und Bücherei. Gute Kinder- und Jugendbücher können ein zentraler Baustein im Kampf gegen Antisemitismus sein, denn sie vermitteln nicht nur theoretisches Wissen über die Gräuel der NS-Zeit, sondern können emotionale Verbundenheit mit den Jüdinnen und Juden von damals und heute schaffen. Außerdem bilden gute Kinder- und Jugendbücher durch ihre Erzählungen allgemeinmenschliche Werte wie Nächstenliebe, Toleranz oder Mitgefühl, ohne dabei zu pädagogisieren. Die hier vorgestellten Empfehlungen leisten so auf verschiedene Weise wichtige Beiträge gegen das Vergessen. Sie sollten daher in keiner Bücherei fehlen und eigenen sich auch bestens für den Einsatz in Kita und Schule.

Dr. phil. Jana Mikota ist Oberstudienrätin an der Universität Siegen im Arbeitsbereich der Literaturdidaktik und Literaturwissenschaft.

Teilnahme kostenlos, Anmeldung bis zum 8.3.2026 (12 Uhr) per E-Mail an: anmeldung@akademie-kjl.de

Emblem "Münchner Bücherschau junior" und Foto von Dr. Jana Mikota
Dr. Jana Mikota (Foto © Universität Siegen)
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