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Erhalt der Lesehelden!

LeseHelden aus Lutherstadt Eisleben 2

"Berufe und ihre Vielfalt"


Ein Bericht der Stadtbibliothek Lutherstadt Eisleben

 

Für das Leseheldprojekt „Berufe“ konnten wir die Kindertagesstätte Wolferode begeistern.

Insgesamt tummelten sich jeweils 10 Kinder in der Bibliothek bzw. vor Ort bei den Lesepaten.

Am 23.05. startete das Projekt in einer Autowerkstatt. Der Werkstattmeister Herr J. Knorrscheid las den Kindern die Geschichte „Ein Tag in der Autowerkstatt“ vor. Passend zur Geschichte wurde immer gleich das erwähnte Werkzeug gezeigt. Anschließend benannten die Kinder die verschiedensten Autoteile. Herr Knorrscheid war sehr erstaunt über das vorhandene Wissen der Kinder. Gemeinsam ging es dann noch in die Bibliothek. Hier wurden die Lesepässe und -rucksäcke  mit den Informationsmaterialien übergeben. Bevor es an das Herumstöbern ging, wurden noch Malbilder rund um das Thema „Auto“ gestaltet.

 

Projektbüro

Elisa Trinks, Projektreferentin
Tel. 0228/7258-410
trinks@borromaeusverein.de

Verena Kaster, Projektassistenz
Tel. 0228/7258-416
kaster@borromaeusverein.de

 

Unser zweiter Termin fand in der Bibliothek statt. Wir hatten uns den Zahnarzt Herrn J. Hübl eingeladen. Herr Hübl las den Klassiker „Vom Jörg, der Zahnweh hatte“. Außerdem hatte er einige interessante Utensilien dabei, die die Kinder bestaunen konnten. Aus hygienischen Gründen war es leider nicht möglich, den Besuch vor Ort stattfinden zu lassen.

Nach der Geschichte gab es noch eine kleine Quizaktion. Die Kinder ordneten mit Hilfe der BeeBots Arbeitsgeräte den entsprechenden Handwerkern zu. Das war mitunter ganz schön knifflig.

 

„Max auf der Baustelle“ war der Titel des vorgelesenen Buches. In der Geschichte werden von der Planung bis zum Einzug die unterschiedlichen Gewerke vorgestellt.

Mit dem Spiel „Make and Break“ waren die Kinder dann auch Architekten und Bauarbeiter.

Unser Lesepate war Herr R. Ottilie, der eigentlich von Haus aus Lehrer (Musik) war, aber den Kindern die Geschichte trotzdem sehr lebhaft dargeboten hat.

Herr Ottilie bestritt dann auch die nachfolgenden Termine als Lesepate.

Bei unserem vierten Treffen stellte er seinen Beruf näher vor. Vorgelesen haben wir „Morgen komme ich in die Schule“. Da es sich bei der Gruppe um die ABC-Schützen handelte war das natürlich eine spannende Geschichte. Im Anschluss wurde gemeinsam musiziert. 

Den Schulalltag fassbarer zu machen, wurde noch nach dem Spielprinzip „Ich-packe-meinen Koffer“ noch die Schultasche gepackt.

 

Für das fünfte Treffen haben wir uns ins Mittelalter begeben. Hierfür haben wir mit dem Buch „Alchimist, Bogenschütze und 98 andere Jobs aus dem Mittelalter“ gearbeitet.

Die Kinder hatten viel Spaß an den Erklärungen der doch für die heutige Zeit sehr ungewöhnlichen Berufe.

 

Das sechste Treffen war auch gleichzeitig der Abschluss unseres Projektes. Als Einstieg gab es das Kamishibai „Wer will fleißige Handwerker seh'n“. Kombiniert wurde das mit dem Kinderlied und den pantomimischen Darstellungen der Handwerksberufe. Alle waren mit Eifer dabei.

Im Gespräch wurden dann die Berufswünsche der Kinder hinterfragt. Hier tauchten natürlich die Klassiker schlecht hin auf: Polizist, Feuerwehrmann, Tierarzt...

Nach der Kontrolle der Lesepässe wurden alle Teilnehmer zu Lesehelden ernannt und bekamen ihre Urkunden und die Schlüsselbänder.

Es war wieder, dank der Hilfe des Borromäusvereins und speziell des Leseheldenteams, ein rundum gelungenes Projekt, das allen viel Spaß gemacht hat.

 

Hier ist noch ein Link zu einem kleinen Video auf Instagram


Ein Erfahrungsbericht mit Bildern von Cornelia Jauernik aus der Stadtbibliothek Lutherstadt Eisleben.