Comic

Jane

Die attraktive Waise Jane zieht nach New York, um Kunst zu studieren. Zur Finanzierung ihres Unterhalts nimmt sie einen Job als Nanny der einsamen Tochter eines reichen Geschäftsmannes an. Trotz der unheimlichen Atmosphäre seines Jane gewaltigen Anwesens und seiner unnahbaren Attitüde lässt sich die Studentin dem Kind zuliebe nicht verschrecken. Allmählich verliebt sich Jane in den geheimnisvollen, gut aussehenden Rochester, obwohl er in entscheidenden Momenten stets auf Distanz geht. Drehbuchautorin Aline Brosh McKenna (27 Dresses, Der Teufel trägt Prada) siedelte Charlotte Brontës Roman "Jane Eyre" samt Coming-of-Age-Thematik und Thriller-Finale in der Gegenwart an. Ihre eingängige Adaption verzichtet nicht auf bewährte Elemente wie den schwulen Latino-Mitbewohner oder die Konstellation Frau zwischen zwei Männern. Am Ende bleiben zudem einige Fragen offen. Grafisch bereitete Superhelden-Zeichner Ramón K. Pérez (Spiderman, X-Men) den modernisierten Plot einfallsreich und dynamisch auf. Anfangs wechselt er etwa von Schwarzweiß allmählich zu Farbe, splittet Einstellungen in mehrere Panels auf oder greift zu Überblendungen.

Gregor Ries

Gregor Ries

rezensiert für den Borromäusverein.

Jane

Jane

[Autorin: Aline Brosh McKenna. Zeichn. von Ramón K. Pérez. Inspiriert durch Jane Eyre von Charlotte Brontë]
Panini Comics (2018)

[o.P.] : überw. Ill. (überw. farb.)
fest geb.

MedienNr.: 595410
ISBN 978-3-7416-0990-9
9783741609909
ca. 25,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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