Der größte Spaß, den wir je hatten

Marilyn und David Sorensen haben blutjung geheiratet und sind auch nach 40 Jahren immer noch sehr verliebt. Auch wenn es im Laufe der Jahre durchaus einige Stolpersteine gegeben hat, wirkt diese Ehe nach außen hin so perfekt, dass Der größte Spaß, den wir je hatten sie für ihre Töchter zum unerreichbaren Vorbild geworden ist. Die vier erwachsenen Sorensen-Mädchen Wendy, Violet, Liza und Grace könnten unterschiedlicher nicht sein, aber sie eint die scheinbar vergebliche Suche nach dem Glück, und ihre Eltern sorgen sich um jede einzelne. Doch dann tritt Jonah in ihr Leben. 15 Jahre zuvor hat Violet ihn, gedeckt von Wendy und vom Rest der Familie unbemerkt, zur Welt gebracht und zur Adoption freigegeben. Violet kann mit dieser Situation überhaupt nicht umgehen, und so zieht Jonah zu den Großeltern. Der Junge, für den Familienleben bisher ein Fremdwort war, genießt zwar die liebevolle Fürsorge, schafft es aber, durch unbeabsichtigte Bemerkungen und Taten das Leben seiner Tanten und natürlich das seiner Mutter gründlich aus dem Rhythmus zu bringen. - Claire Lombardo erzählt auf zwei Zeitebenen: die aktuellen Geschehnisse wechseln sich mit chronologischen Episoden aus der Familiengeschichte ab. So erhalten die Leser/-innen ein komplettes Panorama der Familie Sorensen, an dessen Ende sich (fast) alles zum Guten wendet und das neue Familienmitglied schließlich voll integriert wird. Ein süffig zu lesender (typisch) US-amerikanischer Familienroman, der allen Büchereien empfohlen werden kann.

Susanne Steufmehl

Susanne Steufmehl

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Der größte Spaß, den wir je hatten

Der größte Spaß, den wir je hatten

Claire Lombardo ; aus dem amerikanischen Englisch von Sylvia Spatz
dtv (2019)

718 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 925273
ISBN 978-3-423-28198-0
9783423281980
ca. 25,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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