Die Wege der Liebe

Berlin 1915. Ricarda Thomasius kehrt voller positiver Erwartung und Freude auf ihre Familie mit ihrem Mann aus China nach Berlin zurück. Die selbstbewusste Ärztin und fürsorgliche Mutter trifft auf den Krieg und seine Folgen sowohl Die Wege der Liebe bei ihrer Arbeit in der Charité als auch Zuhause. Aber auch die eigene Familiengeschichte mit ihren Geheimnissen und Befindlichkeiten holt sie ein. Geschrieben und geschildert wird das Leben in Berlin nach 1914, jedoch die Sorgen und Ängste, der Konflikt zwischen den eigenen Zielen und dem Ehrgeiz sind zeitlos und für berufstätige Mütter und Ehefrauen immer aktuell. Alles richtig und gut zu tun und immer das Gefühl zu haben nicht am richtigen Ort zu sein bzw. die richtige Zeit für jeden und vor allem sich selbst zu finden. - Das Buch ist wunderbar leicht und schnell zu lesen. Zum Verständnis ist es nicht notwendig, die Vorgänger-Bände (s. BP/mp 18/924, 19/401) gelesen zu haben. Aber ganz sicher bekommt man Lust darauf dies zu tun, denn der Schreibstil in Verbindung mit dem gut geschilderten historischen Kontext und den Orten sind allzu verlockend. Ein Buch für trübe und sonnige Wintertage. Sehr empfohlen!

Thomas Friese

Thomas Friese

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Die Wege der Liebe

Die Wege der Liebe

Helene Sommerfeld
Rowohlt Taschenbuch Verlag (2019)

rororo ; 27655
572 Seiten
kt.

MedienNr.: 912625
ISBN 978-3-499-27655-2
9783499276552
ca. 9,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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