Die niederträchtige Boshaftigkeit des Seins

Ein Mord gibt dem Privatdetektiv Adam Koci aus Brünn Rätsel auf. In einer leer stehenden Wohnung baumelt eine Leiche von der Decke, Hinweise auf Täter oder Motiv gibt es nicht. Noch ehe er richtig begonnen hat, ist er den Fall schon Die niederträchtige Boshaftigkeit des Seins wieder los. - Erzählt wird dieser seltsame Krimi an der Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit zumindest teilweise von einem Kaninchen, das Schopenhauer und Wittgenstein gelesen hat. Eine Kriminalgeschichte, eine fantastische, kafkaeske Geschichte um ein politisches Komplott. Was ist Fantasie und was ist Realität, was ist Gegenwart und was ist Vergangenheit? Der Autor richtet mit dem Roman den Blick auf die tschechische Gesellschaft der letzten sechzig Jahre, auf Überwachung, Korruption und Werteverlust. Erzählt wird mit viel Liebe zum Detail in wunderschönen, poetischen Sätzen. Empfehlenswert in größeren Beständen für abenteuerlustige Leser*innen. (Übers.: Kathrin Janka)

Angela Hagen

Angela Hagen

rezensiert für den Borromäusverein.

Die niederträchtige Boshaftigkeit des Seins

Die niederträchtige Boshaftigkeit des Seins

Jirí Kratochvil
Braumüller (2019)

263 S.
fest geb.

MedienNr.: 597224
ISBN 978-3-99200-234-4
9783992002344
ca. 24,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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