Der Kastanienmann

Die zwei Kriminalkommissare der Mordkommission, Naia Thulin und der von Europol strafversetzte Mark Hess, werden in einen Vorort Kopenhagens gerufen. Hinter dem Haus auf einem Spielplatz wurde eine tote Frau gefunden, deren rechte Der Kastanienmann Hand amputiert ist. Die Hand ist nicht aufzufinden. Ein Kastanienmännchen baumelt an einer Schnur über der toten Frau. Der Leiter der Kriminaltechnik entdeckt auf der unteren Kastanie einen etwas verwischten Fingerabdruck der bereits vor einem Jahr verschwundenen Kristine Hartung, der minderjährigen Tochter der Sozialministerin Rosa Hartung. Diese hatte sich aus der Politik zurückgezogen, nachdem ihre Tochter verschwand. Auf Grund eines anonymen Hinweises wurde später ein psychisch gestörter Mann verurteilt. Er hatte gestanden, dass er das Kind missbraucht, sie ermordet und ihre Leiche zerstückelt hat. Wie kommt dann Kristines Fingerabdruck auf das Kastanienmännchen? - Die Kapitel wechseln zwischen der Perspektive der beiden Ermittler und der der Sozialministerin, die nach einem Jahr ins Amt zurückkehrt, wo sie anonyme Morddrohungen erwarten. Die beiden Ermittler sehen sich schon bald weiteren Morden an Frauen gegenüber, über deren Köpfen jeweils ein Kastanienmännchen hängt. - Ein rasanter Thriller um einen genialen, psychopathischen Mörder. Von Beginn bis zum Höhepunkt am Schluss hält Sveistrup die Spannung hoch und erst spät werden die Zusammenhänge zwischen der Sozialministerin und den Morden deutlich.

Helmut Lenz

Helmut Lenz

rezensiert für den Borromäusverein.

Der Kastanienmann

Der Kastanienmann

Søren Sveistrup ; aus dem Dänischen von Susanna Dahmann
Goldmann (2019)

605 Seiten
kt.

MedienNr.: 599476
ISBN 978-3-442-31522-2
9783442315222
ca. 15,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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