Spannung

Zwölf Rosen in Neapel

Gelsomina "Mina" Settembre ist eine engagierte Sozialarbeiterin in einem übel beleumundeten Viertel von Neapel. Sie hat Problem Nr. 1, ihre Mutter Concetta, mit der sie nach der Trennung von ihrem Ehemann Claudio zusammen wohnt - Zwölf Rosen in Neapel und Problem Nr. 2, ihre große Oberweite, die die Blicke der Männerwelt auf sich zieht. Schließlich möchte Mina nicht auf ihre weiblichen Attribute reduziert werden. Mina hat es sich in den Kopf gesetzt, einer Frau zu helfen, die von ihrem Mann schwer misshandelt wird. Parallel dazu hält eine Mordserie die Polizei in Atem, auf die sich die Ermittler keinen rechten Reim machen können. Immer stehen rote Rosen am Tatort in einer Vase. Was Mina damit zu tun hat, das stellt sich erst ziemlich spät heraus, aber das hat es in sich! - Eine schnoddrig erzählte, recht verwickelte Geschichte, voll von Wortwitz und Anspielungen, die sich erst im Laufe der Lektüre ganz entfaltet. De Giovanni hat sich mit seinen Reihen um Commissario Ricciardi (zul. "Nacht über Neapel", BP/mp 17/112) und Inspektor Lojacono (zul. "Der dunkle Ritter", BP/mp 17/112) auch in Deutschland schon ein Lesepublikum erschrieben und startet jetzt mit Mina Settembre eine neue Serie. Ab mittleren Beständen.

Marion Sedelmayer

Marion Sedelmayer

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Zwölf Rosen in Neapel

Zwölf Rosen in Neapel

Maurizio de Giovanni ; aus dem Italienischen von Susanne Van Volxem und [einem weiteren]
Kampa (2021)

283 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 605581
ISBN 978-3-311-12550-1
9783311125501
ca. 17,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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