Die Akte Berlin

Max und seine Freunde, die Shadow Agents, haben gerade den Verbrecherboss Harutaka Ishido in Japan (s. "Schatten der Vergangenheit", BP/mp 19/84) erledigt und somit eins ihrer großen Ziele erreicht, als sie bereits von der Die Akte Berlin nächsten Gefahr erfahren. Die Terrorgruppe C.H.A.O.S. verübt Anschläge in Deutschland, ohne dass bekannt ist, mit welchem Ziel sie agieren. Und mittendrin steht scheinbar auch Max' totgeglaubter Vater, der seine eigenen Ziele verfolgt. Zusammen mit seinen Freunden Viktoria und Richard, den Kindern des Botschafters von Lausitz, fliegt Max deshalb nach Berlin unter dem Vorwand, die Gala ihrer Oma besuchen zu wollen. In Berlin machen sie sich auf die Suche nach Max' Vater. Der versucht mit der Organisation in Verhandlung zu kommen, um ihr beizutreten. Dazu kommt er C.H.A.O.S. bei der Entführung eines Professors für Atomphysik zuvor, den diese dringend für ihre Pläne brauchen. Bei der Übergabe kommt es allerdings zu einer Katastrophe, als auf einmal noch mehrere andere Parteien auftauchen. Max und seine Freunde können allerdings mit dem Professor fliehen und diesen in Sicherheit bringen. Und als er ihnen erzählt, wozu er in der Lage ist, wird endgültig klar, was die Terroristen vorhaben. - Die temporeiche Fortsetzung lässt sich gut lesen, macht sich aber einige Erklärungen sehr einfach, und auch die Terrorgruppe bleibt etwas blass. Ansonsten ist es aber durchaus spannend und zu empfehlen. Weitere Bände sind zu erwarten.

Julian Schirm

Julian Schirm

rezensiert für den Borromäusverein.

Die Akte Berlin

Die Akte Berlin

Ivo Pala
Ravensburger Buchverl. (2019)

Shadow Agents ; 2
414 S.
fest geb.

MedienNr.: 596733
ISBN 978-3-473-40177-2
9783473401772
ca. 14,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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