Sieben Arten Dunkelheit

Nur ein abgeschottetes Volk auf der Insel Whaku kennt die Arten der Dunkelheit und die Wesen, die darin leben. Als Krigk, ein Lehrling des Schattenvaters, sich einer Prüfung unterzieht, wird er plötzlich von einem völlig neuen Wesen Sieben Arten Dunkelheit angegriffen, dass selbst der Schattenvater, einer der drei Meister der Dunkelheit, noch nie gesehen hat. Krigk wird bei dem Angriff verletzt und der Schattenvater schickt ihn danach zusammen mit seiner Schwester aufs Festland zu einem anderen Meister, bei dem er weiter in die Lehre soll. Gleichzeitig lernt der 15-jährige David die blinde Ayumi kennen und freundet sich mit ihr an. Als sie erfährt, dass David gemobbt wird, gibt sie ihm ein Röhrchen mit seltsamem Inhalt, welches er beim nächsten Mal öffnen soll. Er macht es genau, wie von Ayumi gesagt und auf einmal wird alles dunkel und er hört komische Geräusche. Als das Licht wieder angeht, liegen seine beiden Mobber voller Angst am Boden. David will von Ayumi natürlich wissen, was da passiert ist, und sie fängt an, ihn in die verschiedenen Arten der Dunkelheit einzuführen, wobei er auch erfährt, dass ein Lehrling und seine Schwester, die eigentlich bei Ayumis Großvater, einem weiteren Meister der Nacht, ankommen sollten, nie dort erschienen sind. Und als er und Ayumi zusammen in die Dunkelheit vordringen, merken auch sie schnell, dass etwas nicht stimmt. Die Geschichte bietet mit dem Konzept der verschiedenen Arten von Dunkelheit einen interessanten Ansatz, der eigentlich auch gut ausgeführt wird. Teilweise bleibt die Spannung auf der Strecke, aber der ungewöhnliche Ansatz des Settings macht die Geschichte trotzdem interessant. - Empfohlen.

Julian Schirm

Julian Schirm

rezensiert für den Borromäusverein.

Sieben Arten Dunkelheit

Sieben Arten Dunkelheit

Christian von Aster
Thienemann ([2019])

329 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 599319
ISBN 978-3-522-20261-9
9783522202619
ca. 17,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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