Auf einer Skala von 1 bis 10

Tamars beste Freundin Iris hat vor einer Weile Selbstmord begangen und Tamar ist fest davon überzeugt, dass es ihre Schuld ist, weil sie Iris nicht gut genug geholfen hat und die letzte Person war, die vor ihrem Tod mit ihr geredet Auf einer Skala von 1 bis 10 hat. Sie hat angefangen, sich selbst zu verletzen und ist deshalb in der geschlossenen Jugendpsychiatrie Lime Grove gelandet. Die Ärzte dort fragen sie immer wieder, was passiert ist, aber Tamar kann es nicht sagen. Es geht einfach nicht. Sie lernt auch die anderen Patienten kennen, die alle mit den unterschiedlichsten Problemen zu kämpfen haben, und zusammen schlagen sie sich durch den Alltag. Mehrmals gibt es auch Ansätze der Besserung bei Tamar, die allerdings oft in Rückfällen enden. Wird sie es schaffen, ihren Schuldgefühlen zu entkommen? - Das Buch schafft es immer wieder, Tamars psychische Probleme gut darzustellen und zeigt eindeutig, dass psychische Krankheiten sehr ernst zu nehmen sind und es keine einfache Heilung gibt. Es gibt keine direkte Spannung, stattdessen dreht sich die gesamte Geschichte um den Verlauf von Tamars Krankheit, was auch interessant zu lesen, aber nicht für jeden geeignet ist. (Übers.: Beate Schäfer)

Julian Schirm

Julian Schirm

rezensiert für den Borromäusverein.

Auf einer Skala von 1 bis 10

Auf einer Skala von 1 bis 10

Ceylan Scott
Chicken House (2019)

219 S.
fest geb.

MedienNr.: 596406
ISBN 978-3-551-52111-8
9783551521118
ca. 15,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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