Dear Evan Hansen

"Übersehenwerden, das ist meine gewohnte Existenzform." Der 17-jährige Evan fühlt sich unwohl als ständiger Außenseiter in der Schule und verkriecht sich am liebsten zu Hause. Bis auf einen sporadischen Kontakt mit einem Dear Evan Hansen Freund aus Kindertagen hat der Teenager keine Freunde und wünscht sich doch so sehr dazuzugehören. Als sich Connor, ein Mitschüler von Evan, das Leben nimmt, kommt Evan durch einen verrückten Briefzufall in die Lage, der Familie Trost zu spenden, indem er behauptet, er wäre der beste Freund des verstorbenen Jungen gewesen. So steht er plötzlich im Mittelpunkt in der Schule und wird von der Familie des toten Jungen herzlich aufgenommen. Darf er ihnen auf diese erschlichene Weise Trost spenden? Wie verwerflich ist dieses Lügengebilde? Und ist es nicht wichtiger, das Andenken an Connor wach zu halten? Und dann ist da auch noch das Mädchen seiner Träume, die Schwester des Toten, welche nun Interesse für ihn zeigt. Doch Evan fühlt sich immer schlechter bei seiner Lüge und offenbart am Ende das Geheimnis. - Als Broadway-Musical und New York Times-Bestseller in den USA gefeiert, verliert die Geschichte in Buchform nichts von ihrer Eindringlichkeit über die Einsamkeit von Jugendlichen auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Jeder möchte gesehen werden, geschätzt und einen guten Platz in der Gruppe haben. Aber darf man dafür falsche Tatsachen schaffen? Der Text bietet viel Nachdenkenswertes zu Themen wie Einsamkeit, Peergroup, Trauer und Trost (Übers.: Catrin Frischer)

Karin Steinfeld-Bartelt

Karin Steinfeld-Bartelt

rezensiert für den Borromäusverein.

Dear Evan Hansen

Dear Evan Hansen

Val Emmich ; Steven Levenson ; Benj Pasek
cbj (2019)

404 S.
kt.

MedienNr.: 924562
ISBN 978-3-570-16565-2
9783570165652
ca. 18,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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