Eine süße Falle

Die 17 jährige Momo managt das Mädchen-Basketballteam ihrer Highschool und hat ihre liebe Not mit den Mädchen, für die gibt es im Moment nur ein Thema: Jungs. Ganz besonders, seit ein neuer an die Schule gewechselt ist, der ausgesprochen Eine süße Falle süß zu sein scheint. Jun ist für Momo bei weitem kein Unbekannter, sie ist mit ihm früher zur Mittelschule gegangen und war mit ihm befreundet. Er gesteht ihr seine Liebe, doch sie weiß nicht so recht ob sie ihm glauben kann. Neben der titelgebenden Geschichte enthält der Einzelband zwei Kurzgeschichten. Die Mangaka Mai Ando gibt sehr oft durch Randnotizen Einblicke in ihr Privatleben sowie den Entstehungsprozess ihrer Geschichten preis. Der Stil des Mangas ist recht klassisch: zarte Figuren mit großen Kulleraugen und typischen Emoji-Gesichtern bei starken Gefühlsausdrücken. Die ersten zwei männlichen Hauptfiguren sehen sich sehr ähnlich. Die Figuren entsprechen dem japanischen Klischee und kommen sehr eindimensional daher. Die Jungs sind selbstbewusst, stark umschwärmt und sich ihrer Gefühle zu 100 Prozent sicher. Die Mädchen hingegen werden als sehr wankelmütig, schüchtern / ängstlich sowie zurückhaltend dargestellt. Für mich fehlt hierbei einfach eine starke weibliche Figur, aber ich denke, gerade Teenagerinnen im ersten Liebeschaos können sich wahrscheinlich gut in den scheuen verliebten Mädchen wiederfinden.

Redaktion

Redaktion

rezensiert für den Borromäusverein.

Eine süße Falle

Eine süße Falle

Mai Ando
Tokyopop (2017)

[o. P.] : überw. Ill.
kt.

MedienNr.: 589673
ISBN 978-3-8420-3648-2
9783842036482
ca. 6,50 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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