Bella, Boss und Bulli

Bella und ihre Mutter sind umgezogen. Alles ist fremd, schrecklich und blöd. Bald kennt sie Viktor, genannt Boss, der immer vom eigenen Chauffeur abgeholt wird und Boris, genannt Bulli. Die nach außen hin so forschen Jungen werden Bella, Boss und Bulli von Harke erpresst. Aber zusammen mit dem eigentlich Kinder hassenden Hausmeister können sie Harke stellen und sich aus dem Teufelskreis lösen. Es bleibt aber noch das Problem, dass die zwei Jungs Bellas Mutter "adoptieren" wollen, da beide ein wenig liebevolles Zuhause haben. - Starke "Typen" bevölkern dieses Stück des Gripstheaters und breit ist die Motivpalette, die die meist kindlichen Akteure bewältigen. Der bärbeißige Hausmeister wird als Ersatzopa angenommen, der ihnen zeigt, wie sie aus der unseligen Spirale der Erpressbarkeit und den damit zusammenhängenden Nöten herauskommen. Wo das Gripstheater zuhause ist, zeigen einige mit deutlichem Berliner Akzent. - Ab mittleren Beständen gut geeignet.

Astrid Frey

Astrid Frey

rezensiert für den Borromäusverein.

Bella, Boss und Bulli

Bella, Boss und Bulli

Grips Theater. Volker Ludwig [Text] & Birger Heymann [Musik]. [Regie: Thomas Ahrens]
Patmos (2009)

Patmos audio
1 CD (ca. 64 Min.)
CD

MedienNr.: 318882
ISBN 978-3-491-24183-1
9783491241831
ca. 12,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 6
Systematik: K
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