Alles im Eimer

Sobald jeder Spieler 10 Handkarten mit Tieren unterschiedlicher Stärke in fünf verschiedenen Farben erhalten hat, baut er eine Pyramide aus bis zu 15 kleinen Plastikeimern der gleichen fünf Farben. Ein bisschen Überlegung ist jetzt Alles im Eimer erforderlich; denn es geht darum, mit starken Kartenwerten die Angriffe der Mitspieler abzuwehren. Gelingt das nicht, werden also Karten in höheren Werten vom Nachbarn vorgelegt, als man mit eigenen Karten der gleichen Farbe übertreffen kann, dann muss man einen Eimer dieser Farbe aus der eigenen Pyramide schnipsen. Löst dieser Eimer andere, purzeln auch die herunter und sind verloren. Und natürlich baut man die Eimerfarbe nach oben, von der man weniger gute Karten hat - oder man blufft. Vor 12 Jahren gab es das fast gleiche Spiel, damals zweidimensional mit Papp-Eimern. Bei der neuen Version kommt es zum Richtungswechsel beim Ausspielen von mehr als einer Karte. Das kann in größeren Runden zu einem längeren Geplänkel führen, bei dem auch mal ein Spieler untätig zugucken muss und sich nur seiner Schadenfreude widmen kann. Die echte Eimer-Pyramide verlangt nun auch Geschicklichkeit und erscheint attraktiver. Wegen unkomplizierter Regeln und robustem Material kann es gerne als Familienspiel empfohlen werden - unbemerkt werden sogar die Grundrechenarten geübt.

Lotte Schüler

Lotte Schüler

rezensiert für den Borromäusverein.

Alles im Eimer

Alles im Eimer

von Stefan Dorra. Ill.: Marc Margielsky
Kosmos (2016)

1 Spiel (80 Kt., 60 Eimer, Anl.)
Spiel

MedienNr.: 585768
EAN 004002051692551
ca. 24,99 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 8
Systematik: KSp
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