Kai Piranja

160 Fischkarten werden verdeckt in die Tischmitte gelegt und gemischt. Auf den Karten befinden sich Fische in zwei unterschiedlichen Größen und vier verschiedenen Farben. Außerdem gibt es noch vier Haie und einige gefräßige Fische Kai Piranja mit geöffnetem Maul. Die Spieler versuchen nun reihum, möglichst viele Fische zu fangen. Dazu zieht der aktive Spieler eine Karte und legt sie vor sich ab. Nun kann er erneut ziehen. Stimmt die Fischkarte entweder mit dem Merkmal "gleiche Größe" oder "gleiche Farbe" mit dem zuletzt gelegten Fisch überein, so kann sie angelegt werden. Ansonsten wandert der Fisch zum nächsten Spieler. Der aktive Spieler kann nun so lange Karten ziehen, bis er entweder aufhört und die Fische als Gewinn ablegt oder er einen gefräßigen Fisch zieht, der ihm die Fische wegfrisst. Die gefressenen Fische werden nach Farben sortiert abgelegt. So ergibt sich im Laufe des Spieles ein Fischstapel in jeder Farbe. Gelingt es einem Spieler, drei Fische in einer Farbe zu sammeln, so darf er den entsprechenden Fischstapel ebenfalls für sich als Gewinn verbuchen. Kai Piranja ist ein einfaches, schnelles Spiel mit dem Spielreiz "aufhören oder das Risiko eingehen und weiterspielen". Gerade der Glücksfaktor beim Kartenziehen macht das Spiel spannend. Kai Piranja eignet sich sehr gut als Start oder "Absacker" eines Spieleabends. Ich empfehle das Spiel allen Beständen.

Stefan Schulte

Stefan Schulte

rezensiert für den Borromäusverein.

Kai Piranja

Kai Piranja

Oliver Igelhaut ; Illustrationen: Oliver Freudenreich
Abacus Spiele (2020)

1 Spiel (160 Fischkarten, 2 Spielregeln)
Spiel

MedienNr.: 601795
EAN 004011898062014
ca. 13,99 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 6
Systematik: KSp
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