Spiegelverkehrt

Nichts ist wie es scheint - ein Satz, der nicht passender sein könnte. Im ersten Teil des Buches erzählt Megan ihre Geschichte. Sie fristet ein Mauerblümchendasein. Alle anziehenden Merkmale scheint ihre Schwester Sarah geerbt zu Spiegelverkehrt haben. Diese ist überall beliebt, kann alles, weiß alles und ist immer ganz vorne mit dabei. Geschickt lässt Karen McCombie den Leser an Megans Leben teil haben und mit ihr mitfühlen. Doch dann erzählt Sarah, die verhasste Schwester, die Geschichte aus ihrer Sicht. Das Blatt wendet sich vollkommen: Megan ist eine richtige Zicke. Sofort eingeschnappt, schnell beleidigt und eine richtige Mimose. Im Lauf der Erzählung wird immer deutlicher, mit welch perfiden Methoden Megan gegen ihre Schwester kämpft. Für alle Büchereien ein äußerst empfehlenswerter Titel der zum Nachdenken anregt. (Übers.: Yvonne Hergane)

Claudia Heitfeldt

Claudia Heitfeldt

rezensiert für den Borromäusverein.

Spiegelverkehrt

Spiegelverkehrt

Karen McCombie
Ravensburger Buchverl. (2004)

Ravensburger Taschenbuch ; 58202
209 S.
kt.

MedienNr.: 205810
ISBN 3-473-58202-6
3473582026
ca. 5,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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