No rights

Am 10. Dezember 1948 verkündete die Vollversammlung der Vereinten Nationen die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte". Von vereinzelten Vorläufern wie die englische "Magna Charta" zu Beginn des 13. Jh. abgesehen, No rights setzt der Siegeszug der Menschenrechtsidee mit der Aufklärung ein. In den Menschenrechten drückt sich ein auf das menschliche Individuum bezogener dreifacher Freiheitsbegriff aus: Als Abwehrrechte ermöglichen sie die Freiheit vom Staat, als Partizipationsrechte die Freiheit im Staat und als soziale Menschenrechte die Freiheit durch den Staat. - Das Buch will in einer historischen Reflexion, natürlich durch aktuelle politische und wirtschaftliche Ereignisse ausgelöst, aufzeigen, dass die Menschenrechte unverzichtbare Grundlage moderner demokratischer Bürgergesellschaften sind, selbst wenn Menschenrechtsverletzungen auch vor Demokratien nicht Halt machen. Sehr zu empfehlen.

Bernhard Huber

Bernhard Huber

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

No rights

No rights

Franz-Josef Hutter
Aufbau-Taschenbuch-Verl. (2003)

AtV ; 7040
391 S.
kt.

MedienNr.: 538583
ISBN 3-7466-7040-3
3746670403
ca. 8,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: So
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