Häschen und die Rübe

Als es draußen kalt wird, geht Häschen auf Nahrungssuche und findet auf dem abgeernteten Feld noch zwei Rüben. Eine frisst es auf, die andere verwahrt es für seinen Freund, das Eselchen. Eselchen hat aber gerade Futter gefunden Häschen und die Rübe und gibt die Rübe an das Lämmchen weiter, das seinerseits für das Rehlein sorgt und ihm die Rübe schenkt. Das Rehlein jedoch denkt an seinen Freund, das Häschen, und so gelangt die Rübe an den ursprünglichen Ort zurück. Als alle beisammen sind, fressen sie die Rübe gemeinsam auf. - Das chinesische Märchen zeichnet sich, ganz wesensentsprechend, durch Reihung und Motivwiederholung aus, so dass es sich in besonderer Weise schon für Kleinkinder eignet. Die Illustrationen halten sich streng - und doch "locker" - an das Märchenhafte: keine Überzeichnung, keine Interpretation, sie bleiben kunstvoll-schlicht, auch farblich. - Für Kinder ab 3 in allen Büchereien sehr zu empfehlen.

Anna Winkler-Benders

Anna Winkler-Benders

rezensiert für den Borromäusverein.

Häschen und die Rübe

Häschen und die Rübe

neu erzählt von Friedl Hofbauer. Mit Bildern von Julia Wittkamp
Ellermann (1999)

28 S. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 136212
ISBN 3-7707-6407-2
3770764072
ca. 10,12 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 3
Systematik: KK
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