Die Kunst des Sterbens

Der Theologe Bernhard Sill und die Malerin Reneé Rauchalles haben sich intensiv mit Tod und Sterben auseinandergesetzt. Beide sind der Ansicht, jeder sollte sich beizeiten Gedanken über den eigenen Tod und das Leben danach machen. Die Kunst des Sterbens Der Theologe reflektiert die religiöse Seite und zitiert gern Lyriker. Die Dichtkunst und die Theologie verwebt er zu tiefgreifenden religiösen Erkenntnissen (Theopoesie). Dann führt er diese Strategie auf dem Gebiet der Malerei fort. Beim Bilderzyklus über Tod und Leben lässt er die Malerin selbst zu Wort kommen und gibt auch Interpretationen berühmter Persönlichkeiten wieder. Ein sehr ansprechendes Buch, von großer religiöser Tiefe. Eine echte Hilfe bei der Suche des eigenen Standpunkts im Leben durch die Auseinandersetzung mit dem Tod. Breit einzusetzen.

Margrit Diekmann

Margrit Diekmann

rezensiert für den Borromäusverein.

Die Kunst des Sterbens

Die Kunst des Sterbens

Bernhard Sill ; Renée Rauchalles
Pustet (2001)

136 S. : Ill. (z.T. farb.)
fest geb.

MedienNr.: 528864
ISBN 3-7917-1738-3
3791717383
ca. 14,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Fa
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