Ein Mann von der Straße

Als Julie mitten in der Großstadt Johannisburg eine Autopanne hat, begegnet sie einem hilfreichen schwarzen Mechaniker, der die Liebe ihres Lebens wird. Doch Abdu hält sich illegal im Lande auf. Als er ausgewiesen wird, verlässt Ein Mann von der Straße Julie mit ihm gegen den Willen ihrer Eltern Familie und Wohnsitz und folgt ihm in sein Heimatland. Dieses erweist sich als ein scheinbar hoffnungsloser Dritte-Welt-Staat. Abdus Familie nimmt Julie liebevoll auf, er selbst aber sieht keine Zukunftsperspektiven in seinem Land. Amerika ist das Ziel seiner Wünsche. Obwohl es beiden gelingt, ein Visum nach Amerika zu bekommen, will Julie ihre neue Heimat jedoch nicht verlassen. - Die Thematik, die N. Gordimer immer wieder aufgreift - Respekt vor anderen Kulturen und Hautfarben - steht auch in diesem fesselnden Roman im Mittelpunkt des Geschehens. Einem großen Leserpublikum zugänglich und sehr zu empfehlen.

Dorothea Bemmann

Dorothea Bemmann

rezensiert für den Borromäusverein.

Ein Mann von der Straße

Ein Mann von der Straße

Nadine Gordimer
Berlin-Verl. (2001)

271 S.
fest geb.

MedienNr.: 527746
ISBN 3-8270-0005-X
382700005X
ca. 19,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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