Meroe

Der Roman spielt in Khartuni, Sudan, in der verschwundenen Stadt Meroe am Nil, in den Erinnerungen des Ich-Erzählers an seine Kindheit, seinen Werdegang, seine Passion zur Afrikanerin Alfa, die ihn verlassen hat. Der Roman hat Züge Meroe von 1001 Nacht. Entscheidend für den Gang der Geschichte sind einige Monate, in denen sich der Protagonist in einer Bibliothek vergräbt und sich sein Wissen über Nubien, den heutigen Sudan, und über General Giordon anliest, der zur Zeit von Königin Viktoria in Khartum Gouverneur war. Die Geschichte der Begegnung mit dem charismatischen Dr. Vollender, einem Archäologen aus der ehemaligen DDR, und mit dessen Assistentin Else, die bei Ausgrabungen ums Leben kommt, durchziehen das ganze Buch und machen mit den vielen kleinen Nebengeschichten den Roman zu einer spannenden und lohnenden Lektüre. Für größere Bestände. (Übers.: Jürgen Ritte)

Marion Trebesch

Marion Trebesch

rezensiert für den Borromäusverein.

Meroe

Meroe

Olivier Rolin
Berlin-Verl. (2002)

317 S.
fest geb.

MedienNr.: 532840
ISBN 3-8270-0436-5
3827004365
ca. 18,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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