Abendliche Häuser

Irgendwo in Ostpreußen führen ein Baron und seine Schwester ein gespenstisch zurückgezogenes Dasein auf Schloß Paduren. Frastrade, die Tochter des Hauses, beginnt eine Liaison mit dem jungen adeligen Tunichtgut Egloff, der aber Abendliche Häuser auch noch eine Beziehung zu einer verheirateten Frau hat. Deren Gatte stirbt beim unausweichlichen Duell. Frastrade löst die Verlobung mit Egloff, der sich dann schließlich selber umbringt. - Eduard Graf Keyserling ist "ein Meister impressionistischer Farbmischungen" (Helmut Koopmann), der die Stimmung von Abschied und Untergang in Worte zu übersetzen vermag. "Abendliche Häuser" (1914; zuletzt dnb-BP 84/468) zählt zu den wichtigen deutschsprachigen Romanen dieses Jahrhunderts und sollte zumindest in ausgebauteren Beständen vorhanden sein. fehlen.

Carl Wilhelm Macke

Carl Wilhelm Macke

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Abendliche Häuser

Abendliche Häuser

Eduard von Keyserling
Steidl (1998)

Bibliothek der Romane ; 4
175 S.
fest geb.

MedienNr.: 123693
ISBN 3-88243-614-X
388243614X
ca. 10,23 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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