Kleine Lichter

Valeries Freund Rashid liegt seit 6 Monaten in einem Wiener Krankenhaus im Koma, bewegt sich auf der Schwelle zwischen Leben und Tod. Kleine Lichter in Rashids Augen sind das Einzige, was Valerie als Lebenszeichen zu erkennen glaubt. Kleine Lichter Nun muss Valerie, die als Kunsthändlerin arbeitet, für drei Monate nach Tokio zurück, um dort ihre Wohnung aufzulösen. Auch während ihrer Abwesenheit will sie - zumindest sprachlich - in der Nähe ihres Freundes sein, ihn durch ihre Stimme wieder ins Leben zurückholen. So nimmt sie, allein in der gemeinsamen Wohnung, alle ihre Gefühle, Gedanken und Erinnerungen auf Kassette auf. Sie spricht über vergangene Beziehungen, erinnert ihren Freund an das erste Treffen, die Höhen und Tiefen ihrer Partnerschaft. Und sie erzählt über den Sinn und Unsinn der Liebe, was gesagt und lieber doch nicht ausgesprochen werden sollte. Ein genussreiches Lesevergnügen, breit zu empfehlen.

Brigitte May

Brigitte May

rezensiert für den Borromäusverein.

Kleine Lichter

Kleine Lichter

Roger Willemsen
S. Fischer (2005)

205 S.
fest geb.

MedienNr.: 227492
ISBN 978-3-10-092102-4
9783100921024
ca. 17,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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