Running Man

Der kleine Joseph ist zunächst alles andere als begeistert, als ihn seine Nachbarin Caroline Leyton darum bittet, ihren Bruder Tom zu porträtieren. Über diesen werden nämlich schreckliche Geschichten erzählt. Doch schließlich Running Man wird Joseph von Caroline überzeugt. Anfangs ist es für Tom Leyton schwierig, Modell zu stehen, denn eigentlich will er mit seiner Außenwelt gar nichts mehr zu tun haben. Mit der Zeit aber gewinnt er Vertrauen zu seinem kleinen Nachbarn, eines Tages zeigt er ihm seine Seidenraupensammlung. So kommen sich beide ein Stückchen näher und mit der Zeit entwickelt sich eine Art Freundschaft daraus. Tom vertraut Joseph endlich sogar die Geheimnisse seiner schweren Vergangenheit an, den Tod eines Freundes und Toms Ausgrenzung aus der Gesellschaft wegen eines schlimmen Verbrechens. Joseph wiederum erzählt ihm von seiner Angst vor dem "Running Man", der jeden Tag pausenlos durch die Straßen hastet und der Joseph bis in seine Träume verfolgt. Durch seine Gespräche mit Tom wird der Junge schließlich mit seiner Angst fertig. - In diesem Roman wird deutlich, dass Vorurteile oft falsch sind und dass in jedem Menschen ein Geheimnis schlummert. Das Buch regt jugendliche Leser dazu an, über Vorurteile hinwegzusehen. Empfohlen. (Übers.: Birgitt Kollmann)

Clara Braun

Clara Braun

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Running Man

Running Man

Michael Gerard Bauer
Nagel & Kimche (2007)

266 S. : Ill.
kt.

MedienNr.: 274870
ISBN 978-3-312-00975-6
9783312009756
ca. 14,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
Diesen Titel bei der ekz kaufen.
Titel der Ausgabe:
Auszeichnung: