Käpt'n Matjes und der verschollene Schatz

Die Leuchtturm-Haie Inga, Hannes und Emil kümmern sich um den Papagei der Witwe eines Kapitäns. Dabei finden sie auf deren Dachboden eine Schatzkarte und an deren Ziel eine weitere. Zwei ehemalige Matrosen von "Käptn Matjes" sind Käpt'n Matjes und der verschollene Schatz auch hinter dem möglichen Schatz her und sperren deswegen die Kinder in eine fensterlose Kammer. Lasse, ein gleichaltriger Neubürger, befreit sie und hilft mit, das Schatzrätsel zu lösen. Der Weg führt alle vier zum Postamt, wo seit längerem ein Brief des Kapitäns, von ihm aus Madagaskar abgesandt und an sich selber adressiert, lagert. Im Auftrag der Witwe holen ihn die Kinder ab und wundern sich über den banalen Inhalt, bis Emil darauf kommt, dass es keinen Schatz im Brief gibt, aber einen auf dem Umschlag, denn die Briefmarke ist äußerst selten. - Das vierte Abenteuer der Kinderdetektive von der Waterkant (s. BP/mp 18/607, 19/64, 19/633) ist geschickt und für Kinder nachvollziehbar gestrickt. Die Blaue Mauritius dürfte den meisten ein Begriff sein. Ein netter Irrweg ist die Vorstellung, eine Schatzkarte würde eine Situation in einem fernen Land darstellen. Dabei handelt es sich um einen Plan von Heringsbüttel, wo alle leben. Der jüngste Band wirkt insgesamt eingängiger und runder als der Vorgänger. Pauly könnte den Grundstein für eine beliebte Kinderkrimi-Reihe gelegt haben.

Pauline Lindner

Pauline Lindner

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Käpt'n Matjes und der verschollene Schatz

Käpt'n Matjes und der verschollene Schatz

Gisa Pauly. Mit Ill. von Edda Skibbe
Arena (2019)

Die Leuchtturm-Haie ; 4
119 S. : Ill.
fest geb.

MedienNr.: 598451
ISBN 978-3-401-60376-6
9783401603766
ca. 9,99 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 8
Systematik: K
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