Die unglaubliche Wunderreise des Freddie Yates

Freddie ist elf Jahre alt und niemand, der an Wunder glaubt. Freddie glaubt an Fakten und so hat er zu jeder Lebenslage einen passenden Fakt parat. Dass der Mann, den er Dad nennt und mit dem seine verstorbene Mutter verheiratet war, Die unglaubliche Wunderreise des Freddie Yates nicht sein leiblicher Vater ist, ist eine Tatsache, die ihn bisher nicht gestört hat. Doch dann stirbt seine Großmutter überraschend und ihm wird klar, dass es nun nur noch einen Blutsverwandten für ihn gibt: seinen Vater. Da die Sommerferien gerade beginnen und seine Freunde Charlie und Ben sowieso nichts Besseres zu tun haben - wer will schon in ein Veganercamp oder nach Disneyworld mit der neuen Stiefmutter – machen sich die drei kurzerhand auf die Reise in den hintersten Zipfel von Wales, um Freddies Vater zu finden. Dabei gewinnen sie ein Zwiebelwettessen, werden für Heilige und Superhelden gehalten und decken auch noch einen Juwelenraub auf. Wem das etwas wild und verrückt vorkommt, hat recht. Die Geschichte ist wild, turbulent, rasant und witzig. Aber nicht nur das, denn als Freddie am Ende doch noch ein kleines Wunder erlebt, ist sie auch liebe- und verständnisvoll und macht uns klar, dass Familie nur eine Frage der Definition ist. Ein flüssig zu lesender erster Roman der Autorin, die im Nordosten Englands lebt und von der wir uns noch mehr Bücher nicht nur für Jungs erhoffen dürfen. Sehr gerne empfohlen.

Barbara Dorn

Barbara Dorn

rezensiert für den Borromäusverein.

Die unglaubliche Wunderreise des Freddie Yates

Die unglaubliche Wunderreise des Freddie Yates

Jenny Pearson ; aus dem Englischen von Ulrike Köbele
Arena (2021)

278 Seiten : Illustrationen
fest geb.

MedienNr.: 603115
ISBN 978-3-401-60577-7
9783401605777
ca. 13,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 10
Systematik: K
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