Flunkerfreunde

Eines Tages findet Anton im Wald eine Menge Steckbriefe mit seinem Gesicht darauf. Er wird gesucht, aber warum nur? Weil Anton nicht lesen kann, fragt er Ecki Eichhorn, Mats Maulwurf und Irmtraud das Wildschwein um Rat, und alle erzählen Flunkerfreunde ihm eine andere Geschichte: Weil er Sachen ausleiht und nicht zurückgibt, weil er die Waldhimbeeren nicht teilen will und weil er neulich auf dem Spielplatz ein riesiges Chaos hinterlassen hat. Auweia! Als aber die Füchsin Lilo auftaucht, stellt sich heraus, dass es bei den Steckbriefen gar nicht um Antons Missetaten ging. Der Schwindel fliegt auf und am Ende stellt sich heraus, dass auch die Freunde gar nicht lesen können¿

Das Bilderbuch will zeigen, wie schwer es ist, Freunden gegenüber ehrlich zu sein und deren Schwächen anzusprechen, dass man aber auch mit Flunkern nicht weit kommt. Die Bilder sind teilweise etwas nichtssagend und ohne unmittelbaren Bezug zum Text, aber alles in allem ist es eine nette und sympathische Geschichte. Eher für Kinder geeignet, die schon abstraktere Themen verstehen können.

Vanessa Görtz-Meiners

Vanessa Görtz-Meiners

rezensiert für den Borromäusverein.

Flunkerfreunde

Flunkerfreunde

Katja Reider ; Astrid Henn
Arena (2019)

[14] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 598431
ISBN 978-3-401-71203-1
9783401712031
ca. 13,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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