Agatha Raisin und der tote Richter

Nach einem turbulenten Leben in London und der Leitung einer Public-Relations-Firma beschließt Agatha, verfrüht in den Ruhestand zu gehen und in die Cotswolds zu ziehen. Als sie ihr Cottage bezieht, merkt sie bald, dass die Dorfbewohner Agatha Raisin und der tote Richter nicht gerade begeistert über den Neuankömmling sind. Um etwas Anschluss zu bekommen, macht Agatha bei einem Quiche-Wettbewerb mit. Doch da Agatha nicht backen kann, kauft sie die Quiche kurzerhand in einem Feinkostladen in London. Leider stirbt der Preisrichter beim Verspeisen der Spinatquiche - und Agatha steht nun unter Mordverdacht. Das lässt sie natürlich nicht auf sich sitzen, beginnt selbst zu ermitteln und entdeckt bald, dass fast alle Dorfbewohner irgendwelche Geheimnisse haben ... - In diesem ersten Band der Raisin-Reihe merkt man, dass manche Charaktere, wie der schwule Freund Agathas und der attraktive, zugezogene Nachbar, nur angerissen werden, um wohl neugierig auf weitere Fälle Agathas zu machen. Das nimmt dem Erstling etwas an Spannung. Insgesamt ist der Krimi aber unterhaltsam geschrieben und die schrulligen Dorfbewohner sorgen für den Witz in der Geschichte. (Übers.: Sabine Schilasky)

Anna Heinzle

Anna Heinzle

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Agatha Raisin und der tote Richter

Agatha Raisin und der tote Richter

M. C. Beaton
Bastei-Lübbe (2013)

Bastei-Lübbe-Taschenbuch ; 16828
254 S.
kt.

MedienNr.: 375819
ISBN 978-3-404-16828-6
9783404168286
ca. 10,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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