Der glücklichste Sommer unseres Lebens

Als die sensible Colline erfährt, dass sich ihre Eltern trennen, ist sie mit der Entscheidung, wo sie zukünftig leben will, völlig überfordert. Die Neunjährige zieht sich immer mehr in sich zurück, will nicht mehr essen und hat Der glücklichste Sommer unseres Lebens nur noch Vertrauen zu Clélie. Die pensionierte Bäckerin ist mit der Familie befreundet und nimmt Colline über die Sommerferien zu sich. Nicht nur sie, sondern auch andere Hausbewohner setzen alles daran, Colline neuen Lebensmut zu geben und tauchen dabei in die eigene Geschichte ein. Clélies Freundin Rose führt sie in der Welt der Literatur und Kunst ein, Théodore lehrt sie die Kunst der Meditation und alle führen sehr ernsthafte, teils sogar philosophische Gespräche mit ihr. Auch die Freundschaft mit dem etwas älteren Gabriel, Roses Enkel, der ihr zunächst sehr fremd ist, bringt Colline neue Eindrücke. Am Ende der Sommerferien ist sie wieder glücklich und kann akzeptieren, dass die Beziehung zu ihrem Vater nie besonders eng sein wird, obwohl er sie liebt. - Das einfühlsame und sehr anrührende Buch wird vielen Leserinnen sicher gut gefallen. (Übers.: Ulrike Werner)

Evelin Schmidt

Evelin Schmidt

rezensiert für den Borromäusverein.

Der glücklichste Sommer unseres Lebens

Der glücklichste Sommer unseres Lebens

Ondine Khayat
Bastei Lübbe Taschenbuch-Verl. (2019)

Bastei Lübbe Taschenbuch ; 17767
203 S.
kt.

MedienNr.: 598465
ISBN 978-3-404-17767-7
9783404177677
ca. 10,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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