Revolutionen in Lateinamerika

Stefan Rinke, Professor für die Geschichte Lateinamerikas, beschreibt in seinem Buch das Ende der Kolonialzeit in Süd- und Mittelamerika. Treibende Kraft der Aufstände und Revolutionen war allerdings in den wenigsten Fällen die Revolutionen in Lateinamerika indigene Bevölkerung. Treibende Kraft waren die Kreolen, Bürger, die aus Mischehen hervorgegangen sind. Sie gehörten zwar einer gehobenen Gesellschaftsschicht in ihren Heimatländern an, fanden aber nicht die Anerkennung der Peninsulares (Europa-Spanier). Rinke stellt den Beginn dieser Revolutionen in den Kontext der damaligen Zeit und deckt die Verbindungen auf, die sowohl zur Französischen Revolution als auch zum amerikanischen Unabhängigkeitskrieg bestehen. Er schildert die Verläufe der Freiheitskämpfe in den einzelnen Ländern und geht dabei auf die Rolle berühmter Anführer wie Fructuoso Rivera, Bolívar oder Toussaint d' Ouverture ein. - Ein Buch für alle, die an einem wissenschaftlich aufbereiteten, detaillierten Wissen zu diesem Thema interessiert sind.

Walter Brunhuber

Walter Brunhuber

rezensiert für den Borromäusverein.

Revolutionen in Lateinamerika

Revolutionen in Lateinamerika

Stefan Rinke
C.H.Beck (2010)

392 S. : Ill., Kt.
fest geb.

MedienNr.: 565892
ISBN 978-3-406-60142-2
9783406601422
ca. 29,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Ge
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