Wenn das Glück kommt, muß man ihm einen Stuhl hinstellen

Halinka lebt in einem Kinderheim, weil sich ihre Mutter nicht genug um sie gekümmert hat. Ihre einzige Bezugsperson ist die Schwester ihrer Mutter, Tante Lou; Halinka liebt sie zärtlich und darf sie hin und wieder an Wochenenden Wenn das Glück kommt, muß man ihm einen Stuhl hinstellen besuchen. Halinka erzählt von ihrem Leben. Sie hält sich ganz zurück, schließt sich niemandem an, dann kann sie nicht verletzt werden. Aber auf dem Speicher hat sie ein Geheimversteck mit einem "Gedankenbuch", dorthin schleicht sie heimlich nachts und schreibt ihre "Sprüche" und "Träume" auf. Als sie merkt, dass Renate, ein Mädchen in ihrem Schlafsaal, jede Nacht weint, fängt sie an, sich um sie zu kümmern, verteidigt sie gegen die spitzen Bemerkungen anderer und prügelt sich gar für sie. Zwar landet Halinka mit ihrer Widersacherin auf der Krankenstation. Aber sie hat sich zum ersten Mal für einen anderen Menschen eingesetzt und weiß nun, dass sie sich wehren kann. - Die Autorin lässt Halinka schlicht und unmittelbar ihre Sorgen, Träume und Erfahrungen erzählen und zeichnet so das eindringliche Psychogramm eines heranwachsenden Mädchens, das ohne Zuwendung der Mutter in einem Heim leben muss. - Leserinnen ab 12 Jahren werden sich in die Geschichte schnell einfühlen. Für viele Büchereien empfohlen.

Wenn das Glück kommt, muß man ihm einen Stuhl hinstellen

Wenn das Glück kommt, muß man ihm einen Stuhl hinstellen

Mirjam Pressler
Beltz & Gelberg (1998)

Gulliver-Taschenbuch ; 293
206 S.
kt.

MedienNr.: 134043
ISBN 978-3-407-78293-9
9783407782939
ca. 7,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 12
Systematik: K
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