Acht Berge

Schon früh spürt Pietro die Sehnsucht seiner Eltern nach den Bergen. Seine eigene Bergerfahrung macht er mit elf Jahren, als seine Mutter ein Sommerhaus in Grana mietet, einem 14-Seelen-Bergdorf im Aostatal. Dort freundet er sich Acht Berge mit dem gleichaltrigen Kuhhirten Bruno an, der von nun an mit ihm Sommer für Sommer durch die Berge streift. Manchmal begleiten sie auch zusammen Pietros Vater auf seinen Höhenwanderungen. Ein Angebot von Pietros Eltern, Bruno mit in die Stadt zu einem weiteren Schulbesuch zu nehmen, unterbindet dessen Vater mit einem Faustschlag. Der folgende Sommer ist anders. Bruno arbeitet nun mit seinem Vater zusammen auf Baustellen und verdient Geld. Pietro kommt erst 15 Jahre später nach Grana zurück, um das überraschende Erbe seines Vaters in Augenschein zu nehmen: eine Ruine in 2000 Metern Höhe mit Blick auf einen See. Zusammen mit Bruno verwirklicht er den Traum seines Vaters und baut das Haus wieder auf. Im Nachhinein meint Pietro, dass Bruno der ideale Sohn für seinen Vater gewesen wäre, von dem er sich mehr Verständnis für sich selbst erhofft hatte. - Paolo Cognetti ist Dokumentarfilmer und Autor. In seinem Bestseller "Acht Berge" erzählt er in eindringlicher Sprache von der Liebe zur Natur und von einer über dreißig Jahre währenden Männerfreundschaft, die um die Frage kreist, welches Lebensmodell für wen das richtige sein könnte. - Sehr gerne allen Büchereien empfohlen. (Übers.: Christiane Burkhardt)

Karin Blank

Karin Blank

rezensiert für den Borromäusverein.

Acht Berge

Acht Berge

Paolo Cognetti
Dt. Verl.-Anst. (2017)

244 S.
fest geb.

MedienNr.: 590000
ISBN 978-3-421-04778-6
9783421047786
ca. 20,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
Diesen Titel bei der ekz kaufen.