Stoner

William Stoner, Farmerssohn aus dem Mittleren Westen, wird von seinem Vater auf die Universität nach Columbia geschickt, um dort Agrarwissenschaften zu studieren. Dort entdeckt Stoner jedoch seine Liebe zur Literatur und wechselt Stoner das Fach. Er wird Dozent an der Universität, an der er studiert hat, und heiratet. Seine Frau Edith macht ihm jedoch bald mit ihrer Unzufriedenheit das Leben schwer, und auch an der Universität handelt er sich die Feindschaft eines Vorgesetzten ein, was dazu führt, dass seine berufliche Karriere verkümmert. Am Ende ist es die Liebe zur Literatur und zu seinem Lehrauftrag, die William Stoner zum Refugium seines Lebens werden. - Der lange vergessene und erst kürzlich wiederentdeckte John Williams schildert in seinem Buch ein merkwürdig erfüllt-unerfülltes Leben. Die Figuren sind gefangen in ihren Sehnsüchten und Leidenschaften - und in den Kompromissen, die ihnen aufgezwungen werden. Die menschliche Sehnsucht nach Harmonie und Reinheit bleibt eine Utopie. Williams erweist sich als Autor, der ohne Bedenken in eine Reihe mit Carson McCullers und William Faulkner gestellt werden kann. Sehr empfehlenswert! (Übers.: Bernhard Robben)

Walter Brunhuber

Walter Brunhuber

rezensiert für den Borromäusverein.

Stoner

Stoner

John Williams
Dt. Taschenbuch-Verl. (2014)

dtv ; 14395
348 S.
kt.

MedienNr.: 581968
ISBN 978-3-423-14395-0
9783423143950
ca. 10,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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