Was perfekt war

Ausgerechnet vor der Wohnungstür ihres Verlobten lernt Quinn Graham kennen, der sie davon in Kenntnis setzt, dass sie beide gerade hinter dieser Tür betrogen werden. Aus dieser Begegnung entsteht eine tiefe gegenseitige Liebe. In Was perfekt war der Familie von Graham fühlt sich Quinn sofort wohl. Ihre Mutter jedoch ist mit der Verbindung nicht einverstanden. Für ihre Tochter hat sie sich einen reichen, einflussreichen Mann erträumt. Quinn ist froh, dass sich ihre Schwester und deren Mann wunderbar mit Graham verstehen. Sex spielt bei dem jungen Paar eine herausragende Rolle; es bleibt wenig Raum für offene Gespräche über das Gefühlsleben. Als sich auch nach acht Jahren Ehe der sehnliche Wunsch nach einem Kind nicht erfüllt hat, droht eine große Traurigkeit die Beziehung des Paares zu zerstören. Die psychischen Auswirkungen und die Belastung der Gefühle füreinander, wenn der Traum von einem Kind Monat für Monat zerbricht, sind sehr realistisch und überzeugend dargestellt. Die spannende Frage, ob es für die beiden Liebenden Hoffnung für ihre Ehe gibt, begleitet die Leser/-innen bis zum Ende. - Ein romantischer, stellenweise etwas kitschiger Roman der erfolgreichen US-Autorin, von dem hohe Ausleihzahlen zu erwarten sind.

Gabriele Berberich

Gabriele Berberich

rezensiert für den Borromäusverein.

Was perfekt war

Was perfekt war

Colleen Hoover ; aus dem amerikanischen Englisch von Katarina Ganslandt
bold (2019)

299 Seiten
kt.

MedienNr.: 598178
ISBN 978-3-423-23001-8
9783423230018
ca. 14,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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