Ohne. Ende. Leben.

Cameron gehört nicht unbedingt zu den beliebtesten und besten Schülern seiner Schule. Als er an Creutzfeldt-Jakob erkrankt und ins Krankenhaus kommt, beginnt sein Traum die Realität mehr und mehr zu verdrängen. Auf der Suche nach Ohne. Ende. Leben. einem Ausweg vor dem letztlich unausweichlichen Tod und um die Welt zu retten, wird er von einem weiblichen Engel durch die Südstaaten der USA geführt, begleitet von seinem neurotischen Mitschüler Gonzo und der zu einem Gartenzwerg verwandelten nordischen Gottheit Balder. Er muss einen berühmten Jazzmusiker finden, einer Glückseligkeitssekte entrinnen und vor den Schneekugelhändlern fliehen. Ehe er im Krankenhausbett stirbt, erfüllen sich im Traum noch mehrere Wünsche; er findet die große Liebe, trotzt dem "Großen Abrechner", akzeptiert schließlich auf seine Art sein Schicksal und gelangt so in ein neues Leben. - Eine etwas abgedrehte, sprachlich sehr freizügige, durchaus lustige und in der Handlungslogik sinnfreie Erzählung über den Sinn des Lebens. Der Autor nutzt auf geschickte Weise die Unmöglichkeiten der Traumwelt, um eine aus zahlreichen Widersprüchen und skurrilen Ereignissen bestehende Reise durch den Südosten Amerikas zu schildern. Hinter allem stellt er dem Leser die Frage nach dem Sinn und Wert der eigenen Ziele im Leben und den Glücksversprechen unserer materialistischen Welt. Durchaus lesenswert. (Übers.: Siggi Seuß)

Christian König

Christian König

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Ohne. Ende. Leben.

Ohne. Ende. Leben.

Libba Bray
Dt. Taschenbuch-Verl. (2011)

dtv ; 24879 : dtv-premium
558 S.
kt.

MedienNr.: 341844
ISBN 978-3-423-24879-2
9783423248792
ca. 14,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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