Das Einzige, was jetzt noch zählt

Der Feuerwehrmann Roméo verunglückt bei dem Versuch, ein Kind aus einer brennenden Wohnung zu retten. Schwer verletzt landet er auf der Intensivstation, wo Juliette routiniert ihren Dienst versieht und ihm Mut macht, ins Leben zurückzukehren. Das Einzige, was jetzt noch zählt Juliette wünscht sich sehnlichst ein Kind, doch ihr Lebensgefährte Laurent teilt ihren Wunsch nur halbherzig. Der schmerzhafte Heilungsprozess und der unstillbare Wunsch nach einem Kind werden aus Sicht der Protagonisten geschildert. Der Kontakt zwischen Roméo und Juliette (wer denkt da nicht an Shakespeare?!) wird schließlich von Juliettes Lebensgefährten unterbunden. Einige Zeit später erhält Roméo unter dramatischen Umständen eine zweite Chance ... - Die Protagonisten haben zwar ihr Päckchen zu tragen und hängen ihren Illusionen nach, aber sie besinnen sich immer auch auf das, was wirklich zählt. Dieser leichte, zu Herzen gehende, aber keineswegs oberflächliche Roman zeigt, dass es trotz aller Schicksalsschläge und Fehlentscheidungen gut werden kann, nicht zuletzt deshalb, weil es Freunde gibt, die einem zur Seite stehen. Ein tröstliches Buch über Liebe und Freundschaft ganz ohne Pathos und Kitsch. Nicht zuletzt ist es ein Buch vom Glück im Unglück und damit ein hoffnungsvolles Buch. Sehr empfehlenswert. (Übers.: Lisa-Marie Rist)

Christiane Raeder

Christiane Raeder

rezensiert für den Borromäusverein.

Das Einzige, was jetzt noch zählt

Das Einzige, was jetzt noch zählt

Agnès Ledig
Dt. Taschenbuch-Verl. (2016)

360 S.
kt.

MedienNr.: 585008
ISBN 978-3-423-26108-1
9783423261081
ca. 14,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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