Brüder

In den Sommerferien werden der 14-jährige, coole Ernie und sein zwei Jahre jüngerer Bruder Genie von ihren Eltern aus New York aufs Land zu den Großeltern gebracht, die sie kaum kennen. Die Eltern brauchen einmal eine Auszeit für Brüder sich. Das Leben auf dem Land, so ganz ohne Internet, ist eine große Umstellung für die Brüder. Da sind die neuen Aufgaben, die sie übernehmen müssen, da sind die resolute Oma und die skurrilen Nachbarn, aber auch das Nachbarmädchen, in das sich Ernie sofort verliebt und der obercoole, blinde Opa, mit dem sich Genie meistens rumtreibt. Die beiden Brüder lernen ein ganz anderes Leben und auch ihre Großeltern nach und nach kennen und erfahren einige Familiengeheimnisse. Dabei kommt die Geschichte ohne wirklich große Ereignisse aus, lediglich ein Unfall, bei dem Ernie einige Zähne verliert, sorgt für Aufregung und auch dafür, dass Ernies und Genies Eltern früher als geplant zurückkommen und endlich sprechen alle miteinander. - Das Buch ist leicht lesbar und recht gut zu verstehen, aber alle Beteiligten hinterfragen ihr Tun ständig und die Erwachsenen, die die Geschehnisse der Vergangenheit noch immer nicht bewältigt haben, machen die Geschichte schwermütig und träge. Das Buch kann ausdauernden Leser/-innen mit Familiensinn ab 12 Jahren empfohlen werden.

Emily Greschner

Emily Greschner

rezensiert für den Borromäusverein.

Brüder

Brüder

Jason Reynolds ; aus dem Englischen von Klaus Fritz
dtv (2020)

Reihe Hanser
378 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 600293
ISBN 978-3-423-64068-8
9783423640688
ca. 14,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 12
Systematik: K
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