Ein Flüstern im Wind

Seit Monaten ist es still geworden in Rileys Familie, sein Vater und Bruder Danny reden kaum noch, seit seine Mutter fort ist. Regelmäßig muss Riley zur Kripo, um dem Polizisten Frank Fragen zu beantworten, doch er selbst bekommt Ein Flüstern im Wind keine Antworten. Seine Mutter hat ihm von den Flüsterern im Wald erzählt, die Wünsche erfüllen, wenn man ihnen ein Opfer bringt. Riley hofft, dass sie ihm seine Mutter zurückbringen, doch endlich muss er sich der traurigen Wahrheit stellen: Seine Mutter ist an Krebs gestorben. Jetzt kann er sich auch anderen Menschen öffnen und mit seiner Familie und Frank, der nicht Polizist, sondern Psychologe ist, über seine Trauer sprechen. - Titel und Klappentext lassen anderes erwarten, auch die Erzählung deutet lange nur vorsichtig an, dass Rileys Mutter tot ist. Autor Greg Howard hat seine eigene Lebensgeschichte in die Rileys, der vor der Trauer in eine Fantasiewelt flüchtet, verwoben. Für nachdenkliche Leser/-innen, die bereit sind, sich schwierigen Themen zu stellen.

Evelin Schmidt

Evelin Schmidt

rezensiert für den Borromäusverein.

Ein Flüstern im Wind

Ein Flüstern im Wind

Greg Howard ; aus dem Englischen von Beate Schäfer
dtv (2020)

Reihe Hanser
303 Seiten : Illustration
fest geb.

MedienNr.: 955990
ISBN 978-3-423-64072-5
9783423640725
ca. 14,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 12
Systematik: K
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