Das Glück ist blind (aber nicht unsichtbar)

Jack Peak war ein erfolgreicher Schriftsteller und mit seiner Familie glücklich. Doch seit er keine lustigen Bücher mehr schreibt, sondern über ernstere Themen, bleibt der Erfolg aus und auch die Ehe gerät in Schwierigkeiten. Er Das Glück ist blind (aber nicht unsichtbar) ist besessen vom Thema "Zufall". Während einer Recherche-Reise in der Schweiz verschwindet er spurlos. Doch sein ihm sehr wichtiges Notizbuch wird in New York gefunden. Seine blinde 16-jährige Tochter Laureth liebt ihren Vater sehr und beschließt, mit ihrem 7-jährigen Bruder alleine nach New York zu fliegen und ihren Vater zu suchen. Von der Mutter erwartet sie keine Hilfe und verheimlicht ihre Reise. Aufgrund ihrer Blindheit geraten die beiden immer wieder in demütigende und gefährliche Situationen. Doch eine Frage steht immer im Raum: Gibt es den Zufall wirklich oder ist doch alles vorherbestimmt? - Das Buch ist aus der Sicht von Laureth geschrieben, unterbrochen von Auszügen aus Jacks Notizbuch. Laureth ist ein mutiges Mädchen, das sich nicht von ihrem Ziel abbringen lässt. Sie beschreibt sehr gut, wie manche Situationen und Verhalten von anderen Menschen sich für Blinde anfühlen. Ein spannendes Buch, das zum Nachdenken anregt. Für alle Büchereien empfohlen. (Übers.: Renate Weitbrecht)

Melanie Bremer

Melanie Bremer

rezensiert für den Borromäusverein.

Das Glück ist blind (aber nicht unsichtbar)

Das Glück ist blind (aber nicht unsichtbar)

Marcus Sedgwick
Dt. Taschenbuch-Verl. (2016)

dtv ; 65021 : Reihe Hanser
252 S.
kt.

MedienNr.: 585029
ISBN 978-3-423-65021-2
9783423650212
ca. 14,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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