Die schreckliche Geschichte der abscheulichen Familie Willoughby

Die vom Vater nur widerwillig vorgelesene Geschichte von Hänsel und Gretel bringt in der Familie Willoughby zwei entscheidenden Einsichten zu Tage: die Eltern wollen nur allzu gern ihre lästigen Kinder loswerden und die Kinder sind Die schreckliche Geschichte der abscheulichen Familie Willoughby sich einig, dass es ihnen als Waisenkinder eindeutig besser gehen würde. Kurzerhand machen sich die Eltern alleine auf eine Reise zu den gefährlichsten Orten der Welt und überlassen ihre Kinder dem Schicksal. Dieses bringt ihnen glücklicherweise ein überaus seltsames Kindermädchen ins Haus und einen verschrobenen einsamen Fabrikanten näher - ein hässlicher Säugling spielt dabei eine wesentliche Rolle. Auch wenn es länger dauert als erhofft, sind am Ende die vier Willoughby-Geschwister wahrhaft glückliche Waisenkinder. - Mit einer gehörigen Prise schwarzen Humors erzählt Lowry diese aberwitzige Geschichte (im Original bereits 2008 erschienen) von den sich selbst überlassenen Kindern. Auf unterhaltsame Weise bindet sie die ein oder andere literarische Figur, wie beispielsweise Mary Poppins oder Scrooge aus Dickens Weihnachtsgeschichte, in die Geschichte ein. - Uneingeschränkte Empfehlung!

Isabel Helmerichs

Isabel Helmerichs

rezensiert für den Borromäusverein.

Die schreckliche Geschichte der abscheulichen Familie Willoughby

Die schreckliche Geschichte der abscheulichen Familie Willoughby

Lois Lowry
Dt. Taschenbuch-Verl. (2019)

dtv : junior
172 S. : Ill.
fest geb.

MedienNr.: 597118
ISBN 978-3-423-76238-0
9783423762380
ca. 12,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 9
Systematik: K
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