Die Liebesbriefe von Abelard und Lily

Nachdem die 16-jährige Lily ihre ADHS-Medikamente abgesetzt hat und durch ihre fehlende Impulskontrolle eine Tür in der Schule zerstört hat, bekommt sie eine Stunde Nachsitzen aufgebrummt - zusammen mit Abelard, einem Mitschüler Die Liebesbriefe von Abelard und Lily mit Asperger-Syndrom. Lily ist fasziniert von seinem Aussehen und seiner Ruhe und versieht ein Porträt Abelards mit einem Liebeszitat aus den Liebesbriefen von Abaelard und Heloïse, einem der innigsten Liebespaare der Weltliteratur. Nachdem dieses Bild aus Versehen veröffentlicht wird und Abelard darauf reagiert, entsteht zwischen den beiden ausgelöst durch ihre gegenseitige Liebe zu mittelalterlichen Liebesbriefen eine digitale Brieffreundschaft. Doch die Leichtigkeit der schriftlichen Kommunikation gestaltet sich im persönlichen Kontakt deutlich schwieriger, denn Abelard braucht viel Zeit, um Nähe zuzulassen. Beim Schreiben wird Lily durch ihre Legasthenie in ihrer überschnellen Art ausgebremst und nähert sich dadurch Abelards Tempo an. - Authentisch geschriebenes Young-Adult-Debüt der US-Autorin Laura Creedle, die selbst ADHS und Legasthenie hat und damit zeigt, wieviel möglich ist. Sehr gerne empfohlen.

Bettina Palm

Bettina Palm

rezensiert für den Borromäusverein.

Die Liebesbriefe von Abelard und Lily

Die Liebesbriefe von Abelard und Lily

Laura Creedle ; aus dem amerikanischen Englisch von Barbara Lehnerer
dtv (2021)

347 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 603537
ISBN 978-3-423-76316-5
9783423763165
ca. 16,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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