Herzblut

Kommissar Kluftinger fühlt sich gar nicht wohl, ein seltsames Stechen in der Brust macht ihm Angst. Seine Ehefrau Erika verschafft ihm einen Termin zu einer Untersuchung bei seinem Intimfeind Dr. Langhammer. Kluftingers Mittagstisch Herzblut wird gleich zur leberkäsfreien Zone erklärt und zu Hause werden die heiß geliebten Kässpätzle von der Speisekarte gestrichen. Im Kommissariat hält eine blutige Mordserie Kluftinger und sein Team in Atem und zu allem Übel führen die Ermittlungen ihn in eine kardiologische Fachklinik in Oberstaufen. So tollpatschig und verschroben Kluftinger dem modernen Alltag gegenübersteht, so viel Gespür und Kombinationsgabe entwickelt er auf der anderen Seite bei der Bearbeitung seiner Fälle. Trotz seiner bedächtigen Art ist Kluftinger doch lernfähig, er benutzt inzwischen immerhin sein Handy und lernt in diesem Band auch Skype kennen. - Der siebte Fall kommt nur sehr langsam in die Gänge. Es braucht fast hundert Seiten, bis sich die Handlung richtig entfaltet. Die Bücher werden immer dialoglastiger. Vielleicht ist das der multimedialen Verwertung der Figur Kluftinger in den Lese-Shows der Autoren und den erfolgreichen Verfilmungen geschuldet. Mit Nachfrage ist jedenfalls überall zu rechnen.

Marion Sedelmayer

Marion Sedelmayer

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Herzblut

Herzblut

Volker Klüpfel ; Michael Kobr
Droemer (2013)

395 S.
fest geb.

MedienNr.: 574020
ISBN 978-3-426-19937-4
9783426199374
ca. 19,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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